OECD-Bericht bestätigt: Keinesfalls an der Bildung sparen!
(Berlin) - Angesichts der deutlichen Unterfinanzierung des deutschen Bildungswesens hat der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, die Kritik des heute (8. September 2009) vorgelegten OECD-Berichtes "Education at a Glance 2009" als berechtigte Rüge gewertet.
"Gerade in Zeiten der Finanzkrise muss Deutschland alles tun, um das Bildungsniveau möglichst hoch zu halten. Sparen auf Kosten der Schulen muss tabu sein", sagte Meidinger.
Die Aufforderung der OECD, die Studentenquoten in Deutschland zu erhöhen, bezeichnete der DPhV-Vorsitzende als zu wenig differenziert. Viele Hochschulabsolventen geisteswissenschaftlicher Fächer fänden schon heute nur schwer eine adäquate, ihrer akademischen Ausbildung entsprechende Beschäftigung, während in den Naturwissenschaften nach wie vor Studenten fehlten. Es sei auch falsch, die Studierquoten verschiedener Länder pauschal miteinander zu vergleichen, da beispielsweise in der Türkei Bildungseinrichtungen zu Hochschulen gezählt würden, die in Deutschland als Berufsakademien oder Fachschulen firmierten.
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