Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Personalie: Matthias Wissmann einstimmig vom VDA-Vorstand zum neuen VDA-Präsidenten gewählt

(Frankfurt am Main/Berlin) - Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) hat heute (26. März 2007) in einer Sondersitzung in Berlin einstimmig Matthias Wissmann MdB (57) zum neuen VDA-Präsidenten gewählt. Wissmann tritt das Amt des VDA-Präsidenten zum 1. Juni 2007 an. „Der VDA hat mit Herrn Wissmann einen hervorragend geeigneten Kandidaten für diese anspruchsvolle Aufgabe gewinnen können. Er ist unser Wunschkandidat und alle im VDA unterstützen diese Wahl. Die Entscheidung wurde von allen drei Herstellergruppen im Vorstand und Präsidium des VDA einstimmig getroffen“, betonte Dr. Dieter Zetsche, VDA-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG, auf einer VDA-Pressekonferenz in Berlin.

„Das Präsidentenamt im VDA ist von ganz entscheidender Bedeutung für die deutsche Automobilindustrie. Herr Wissmann ist ein ausgewiesener Experte für Forschungs-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Er bringt seine Erfahrung als Bundesforschungsminister ein und weiß, wie wichtig eine hohe Innovationsdynamik für diese Schlüsselbranche ist. Er hat sich als Bundesverkehrsminister erfolgreich für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt und ist vor allem auch in Europa zu Hause. Die Erfahrung durch seine Wahlkreisarbeit ist ein weiterer Pluspunkt. Seine politische Erfahrung wird nicht nur in den aktuellen Debatten zur Sicherheit, zu sauberen Autos oder zur CO2-Thematik von großem Nutzen für den VDA und die deutsche Automobilindustrie sein“, unterstrich Dr. Zetsche.

Wissmann wird damit Nachfolger von Prof. Dr. Bernd Gottschalk (63), der am 10. März 2007 seinen Rücktritt vom Amt des VDA-Präsidenten erklärt hatte. Dr. Zetsche dankte Prof. Gottschalk für seine erfolgreiche und langjährige Arbeit für den VDA und betonte: „Sie haben sich – entgegen anderslautenden Berichten – freiwillig zum Rücktritt entschieden. Wir alle bedauern das außerordentlich. Wir hätten Sie gerne weiter an der Spitze des VDA gesehen. Dennoch haben wir großen Respekt für diesen Schritt, mit dem Sie diese Industrie und den VDA aus schädlichen Diskussionen herausbringen wollten.“ Prof. Gottschalk habe sich fast elf Jahre vor diese Branche gestellt und sei damit der am längsten amtierende VDA-Präsident. „Ihr erfolgreicher Einsatz – speziell die Balance zwischen den Mitgliedern und der Brückenschlag zwischen Herstellern und Zulieferern – ist von nachhaltiger Wirkung.“

Matthias Wissmann, geboren am 15. April 1949 in Ludwigsburg, hat in Tübingen und Bonn Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Politik studiert und 1978 das Große juristische Staatsexamen abgelegt. Er arbeitete zunächst als Partner in einer Anwaltskanzlei. Von 1973 bis 1983 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union. Seit 1976 ist Wissmann Mitglied des Bundestages. Zehn Jahre lang, von 1983 bis 1993, war er wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion; von Januar 1993 bis Mai 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie; von Mai 1993 bis Oktober 1998 Bundesminister für Verkehr. Nachdem er vier Jahre lang den Vorsitz des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie innehatte, ist Wissmann seit Oktober 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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