Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Rede des VDA-Präsidenten beim Zukunftsforum der Handwerkskammer Stuttgart / Wissmann: Mit innovativen Konzepten Mobilität von morgen sichern

(Berlin/Stuttgart) - „Mobilität ist die Grundlage für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Deshalb brauchen wir neben politischen Rahmenbedingungen, die den Menschen erlauben mobil zu sein, auch innovative Konzepte, um die Mobilität nachhaltig und über den heutigen Tag hinaus zu sichern“, erklärte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), in seiner Rede beim Zukunftsforum der Handwerkskammer Stuttgart. Deshalb arbeite die Automobilindustrie mit ihren Herstellern und Zulieferern mit Nachdruck an Mobilitätskonzepten von morgen.

„Die Unternehmen der Automobilindustrie denken voraus und diskutieren Visionen für einen Stadtverkehr, der individuelle Mobilität weiter ermöglicht und dabei die Konkurrenz der unterschiedlichen Flächenansprüche in der Stadt genauso im Auge behält wie die Anforderungen an eine nachhaltige Mobilität“, führte Wissmann aus. Dabei müssten solche Konzepte auch den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen. Denn der Anteil der Senioren als „Mobilitätskunden“ werde zunehmen. So würden die Verkehrsausgaben der Altersgruppe 75+ in den nächsten Jahren mit über vier Prozent pro Jahr mehr als doppelt so stark wachsen wie beim Durchschnitt aller Altersgruppen. „In naher Zukunft werden wir Konzepte vorstellen, die auch die Bedürfnisse dieser Gruppe voll befriedigen und Antworten auf Fragen der demographischen Entwicklung geben“, so der VDA-Präsident.

Ein weiteres Zukunftsfeld ist für Wissmann das Thema Elektromobilität. „Der Elektroantrieb zeichnet sich durch eine besonders hohe Effizienz aus. Reden wir von erneuerbarem Strom, so ist der Elektroantrieb direkt und auch indirekt emissions- und CO2-frei“, so Wissmann. Das Problem hierbei sei allerdings bislang, dass für den elektrischen Strom derzeit noch kein adäquater Energiespeicher existiere, erläuterte Wissmann. Deshalb liefen die Entwicklungsarbeiten an neuen Technologien für den Elektroantrieb auf Hochtouren. Schon heute würden deutsche Hersteller und Zulieferer in einer bisher nie gekannten Breite Teilhybrid- und Hybridantriebe entwickeln, neue Kooperationen schmieden und sich vor allem bei der Lithium-Ionen-Batterie an die Weltspitze setzen. „Denn bisherige Technologien können die Ansprüche der Kunden an Reichweite und Praktikabilität nicht erfüllen“, sagte der VDA-Präsident. „Erklärtes Ziel unserer Industrie ist es aber, bei der Batterietechnologie weltweit an der Spitze zu stehen sowie bezahlbare und zuverlässige Batterien für das Auto der Zukunft zu bauen. Das Nullemissionsauto würde damit zu einer realistischen Perspektive“, schloss Wissmann.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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