Sind Arbeitsplätze bei der Hamburger Morgenpost gefährdet?
(Berlin) - Nach dem Kauf der Hamburger Morgenpost (Mopo) durch die Finanzinvestoren VSS, Mecom u.a. scheinen sich die Befürchtungen um einen Abbau von Arbeitsplätzen erstmals zu bestätigen. Wie der Betriebsrat am Donnerstag vergangener Woche erfahren hat, sollen ab Herbst die Nachrichten- und die Serviceseiten komplett in Berlin erstellt und produziert werden, und zwar beim Berliner Verlag, der ebenfalls von dieser Investorengruppe aufgekauft worden ist. Damit verabschiedet sich die Mopo nach 57 Jahren von der Vollredaktion und gefährdet damit massiv Arbeitsplätze.
Dieser Schritt erfolgt ohne jede redaktionelle Notwendigkeit, es ist der Abschied von einem seit vielen, vielen Jahren praktizierten publizistischen Erfolgsmodell, sagten übereinstimmend Stefan Endter vom DJV und Peter Ahner von ver.di.
Die für die MoPo zuständigen Gewerkschaften DJV und ver.di werden die Beschäftigten nicht im Stich lassen, sondern sie in ihren Bemühungen unterstützen, ihre Beschäftigung am Standort Hamburg zu sichern. Der Erhalt von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen in Hamburg muss im Mittelpunkt aller Anstrengungen stehen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)
Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13
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