Starker Schub für Holzbearbeitungsmaschinen
(Hannover) - Der Markt für Holzbearbeitungsmaschinen hat 2006 einen starken Schub erfahren und bei allen Kennzahlen zweistellig zugelegt. Mit vereinten Anstrengungen sind außergewöhnliche Ziele erreicht worden, berichtete Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen, am Dienstag (8. Mai 2007) in Hannover.
Unsere Erwartungen sind deutlich übertroffen worden und dies trotz der steigenden Beeinträchtigung durch Produktpiraterie, sagte Dirr. Die Erfolgsgeschichte der Holzbearbeitungsmaschinen hält seiner Einschätzung zufolge an: Die anstehende Leitmesse LIGNA+ HANNOVER 2007 wird der Branche weitere Impulse geben. Für das gesamte Jahr 2007 erwartet der Verband einen Anstieg der Umsätze um zehn Prozent.
Bei den Arbeitsplätzen macht sich der Schwung in der Branche ebenfalls bemerkbar. Die Zahl der Stellen ist 2006 um 9,1 Prozent auf 21 000 verbessert worden, nachdem sie im Vorjahr stagnierte, vermerkte Dirr.
Die Produktion von stationären Holzbearbeitungsmaschinen ist 2006 auf den Rekordwert von 2,6 Milliarden Euro gewachsen. Das entspricht einer Steigerung um 18,8 Prozent.
Export
Mit 1,9 Milliarden Euro hat auch der Export von stationären Holzbearbeitungsmaschinen im vorigen Jahr einen Rekord aufgestellt und den bisherigen Höchststand von 1,7 Milliarden Euro aus dem Jahr 2000 klar übertroffen. Der Umsatz mit dem Ausland wuchs um 14,7 Prozent. Die durchschnittliche Exportquote der Branche liegt aktuell bei 73 Prozent.
Inland
Der deutsche Markt für Holzbearbeitungsmaschinen lebt ebenfalls kräftig auf. Seit drei Jahren trägt er wieder zum Gesamterfolg der Branche bei. Mit einem Anstieg des Inlandsabsatzes um 27,5 Prozent auf 700 Millionen Euro im vergangenen Jahr haben die deutschen Hersteller auf dem wichtigsten Einzelmarkt ihre führende Stellung ausgebaut. Neben dem Handwerk und der Möbelindustrie hat die boomende Sägeindustrie überproportional zum Wachstum beigetragen.
Plagiate
Die Erfolge der Branche seien um so höher einzuschätzen, sagte Dirr, wenn man berücksichtigt, dass doch einige Kuckuckseier in den Nestern lagen: Kopierte Produkte werden für immer mehr Unternehmen zum Problem. Vom Ersatzteil bis zur kompletten Maschine werde fast alles kopiert. Zwei von drei Unternehmen im VDMA sind davon betroffen; jedes fünfte Unternehmen erleidet dadurch mindestens zehn Prozent Umsatzverlust. "In den meisten Fällen von Produktpiraterie ist die Durchsetzung von Rechtsansprüchen schwierig. Unsere Anstrengungen konzentrieren sich daher darauf, beim Kunden das Bewusstsein für den Wert von Originaltechnologie zu stärken", betonte der Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen. Allein durch die überragende Innovationskraft gelingt es den deutschen Unternehmen die Nase vorn zu haben.
LIGNA+ HANNOVER 2007
Diese Palette mit vielen neuen Produkten wird bei der LIGNA+ HANNOVER 2007 in vollem Umfang zu sehen sein und viele Interessenten aus dem In- und Ausland anziehen. Kennzeichnend für die deutsche Industrie ist das umfassende Angebot von den einzelnen Werkzeugen bis hin zu kompletten Fertigungsanlagen und Systemlösungen mit der entsprechenden Software.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Marlies Schäfer, Pressesprecherin
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511
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