Pressemitteilung | Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
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Süßwarenausfuhren gaben 2009 nur leicht nach

(Berlin) - Für den deutschen Süßwarenexport war 2009 angesichts der Rahmenbedingungen ein zufriedenstellendes Jahr. Die Ausfuhren beliefen sich auf rund 1,55 Mio. t und verzeichneten somit mengenmäßig einen leichten Rückgang um 2,7 Prozent. Wertmäßig gingen die Exporte geringfügig um 0,7 Prozent auf 4,68 Mrd. Euro zurück. Damit zeigt sich die deutsche Süßwarenindustrie im Export stabiler als andere Branchen. Etwas machte sich die mangelnde Konsumlaune der europäischen Nachbarn schließlich doch bemerkbar. Das Geschäft mit den EU-Mitgliedstaaten, welches sich in den letzten Jahren als Wachstumsmotor für Süßwaren erwiesen hatte, gab im Krisenjahr 2009 ein wenig nach. Insgesamt gehen 40 Prozent der in Deutschland produzierten Süßwaren in den Export. Rund 85 Prozent aller Süßwarenausfuhren gehen davon in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und sind so maßgeblich für die Entwicklung im Gesamtexport. Einen positiven Verlauf nahmen hingegen die Ausfuhren in Drittstaaten wie nach Australien, Kanada und in die USA.

Doch der Handel mit Süßwaren ist keine Einbahnstraße. Die Einfuhren von Süßwaren sanken um 1,7 Prozent auf nur noch 969.000 t. Im Wert blieben die Importe mit 2,96 Mrd. Euro nahezu konstant. Damit hielten sich auch die Einfuhren nach Deutschland weiterhin auf hohem Niveau.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) Dr. Torben Erbrath, Pressesprecher Schumannstr. 4-6, 53113 Bonn Telefon: (0228) 260070, Telefax: (0228) 2600789

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