Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Symposium auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge / Ladungssicherung braucht enge Zusammenarbeit aller Beteiligten / Praxisnahe Weiterbildung/Technische Lösungen konsequent nutzen

(Hannover) - Tag für Tag werden in Deutschland über 8 Mio. Tonnen Güter auf der Straße transportiert. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und der Verband der Automobilindustrie (VDA) führten auf der 62. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ein mit über 300 Gästen sehr gut besuchtes Symposium durch, auf dem Praktiker und Experten neue Lösungen und Wege diskutierten, Ladung noch konsequenter zu sichern. Für VDA-Geschäftsführer Dr. Kunibert Schmidt steht fest, dass nicht dem Fahrer die alleinige Aufgabe der Ladungssicherung zukommt: „Alle Institutionen und Personen, die mit dem Bau, der Anschaffung und dem Betrieb von Nutzfahrzeugen beschäftigt sind, müssen für die Ladungssicherung sensibilisiert und für deren Gebrauch geschult werden. Es bedarf einer intensiven Zusammenarbeit.“

Die Automobilindustrie räumt dem Thema Sicherheit oberste Priorität ein, betonte Dr. Schmidt. Davon können sich Besucher der IAA Nutzfahrzeuge überzeugen. Zur Verkehrssicherheit gehören aber nicht nur Systeme der aktiven Sicherheit wie etwa Fahrerassistenzsysteme, sondern auch die Ausstattung der Fahrzeuge mit entsprechenden Vorrichtungen zur Ladungssicherung sowie deren konsequente und professionelle Anwendung. Experten gehen davon aus, so der VDA-Geschäftsführer, dass rund zwei Drittel aller Ladungen mangelhaft oder überhaupt nicht gesichert sind. Dabei könne jede nicht gesicherte Ladung in Bewegung geraten und das Fahrzeug bei Ausweich- oder Bremsmanövern unbeherrschbar machen. Technische Möglichkeiten, die Ladung zu sichern, seien in den vergangenen Jahren von den Fahrzeugherstellern intensiv vorangetrieben worden. So stehen eine Vielzahl von Vorrichtungen, Hilfs- und Zurrmitteln sowie maßgeschneiderte Sonderausstattungen für branchenorientierte Transportlösungen zur Verfügung.

BGL-Vizepräsident Klaus-Peter Röskes unterstrich die große Bedeutung individueller Lösungen für die Ladungssicherheit, aber auch die Notwendigkeit praxisnaher Weiterbildung: „Verladeempfehlungen müssen gelebt werden“, sagte Röskes, „die Ladungssicherung darf nicht zum Spielfeld theoretischer Betrachtungen verkommen“. Das Symposium trug seinen Teil dazu bei mit einer Vielzahl von Themen und Aspekten, die sehr praxisnah und mit vielen Beispielen präsentiert wurden. Dazu gehörten etwa neue Sicherungsmaßnahmen für Schwertransporte, Lösungen für den Transport von Profil- und Stabstahl oder Innovationen bei Hubladebühnen. Es ging um Empfehlungen für den sicheren Transport von Kurzholz oder Betonstahlmatten. Es wurde erläutert, wie Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau erleichtert wird.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Anita Würmser, Chefredakteurin „VerkehrsRundschau“ und „Logistik Inside“. Zur praxisnahen Ausrichtung gehörten auch Fahrzeugvorführungen auf dem Messegelände, bei denen es um die speziellen Ladungssicherungsthemen Getränketransport und Betonstahlmatten ging.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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