"Tag der Arbeit" darf nicht zum "Tag der Gewalt" werden
(Berlin) - Für ein breites Bündnis gegen Gewalt und Zerstörung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum 1. Mai aufgerufen. GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: "Der 1. Mai ist der Tag der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und nicht der Tag des Rechtsbruchs und der Brutalität."
Mit Sorge sieht die größte Berufsvertretung der Polizei den angekündigten Aufmärschen in der Bundeshauptstadt entgegen. GdP-Vorsitzender Freiberg: "Es ist bedrückend, mit welcher Menschenverachtung linke und rechte Gruppierungen im Internet, in Broschüren und Flugblättern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen insbesondere mit der Polizei aufrufen. Sogar Anleitungen zur Herstellung von Brandsätzen werden veröffentlicht."
Keine politische Überzeugung rechtfertige das Begehen oder die Tolerierung von Gewalt und Straftaten, so Freiberg: "Wer so genannte Bündnisse unterstützt, die mit allen Mitteln eine gegnerische Demonstration verhindern wollen, fordert zur Begehung von Straftaten auf." Wer ein Zeichen gegen Gewalt setzen wolle, distanziere sich nicht nur mit Worten von den Straftätern und befolge die Anweisungen der Polizei.
Freiberg kritisierte, dass es bis weit ins bürgerliche Lager hinein an einer klaren Abgrenzung zu extremistischen und gewalttätigen Gruppen fehle, vor allem, so Freiberg, "wenn man sich auf der Seite der Guten wähnt".
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Pressestelle
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- GdP mit dringendem Appell an Innenministerkonferenz und Bundesregierung / Malchow: Politik muss unverzüglich klares Signal für besseren Schutz von Polizisten senden
- GdP-Vize Radek fordert massive Investitionen und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Asylbewerbern
- GdP zu neuem Gesetzentwurf für Vorratsdatenspeicherung / Radek: Polizeiliche Praxis muss Maßstab sein
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

