Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Tarifverhandlung Zeitungen ohne Ergebnis vertagt

(Düsseldorf) - Die erste Runde der Zeitungstarifverhandlungen 2008 ist in Düsseldorf ohne Ergebnis vertagt worden. Am heutigen Freitag waren die Verhandlungskommissio-nen von DJV, ver.di und BDZV zu Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure zusammengekommen. „Die Verleger waren nicht bereit, ein Angebot vorzulegen“, kritisierte DJV-Verhandlungsführer Hu-bert Engeroff. Die Vertreter des BDZV wollten vielmehr weitere Materien aus anderen Bereichen wie etwa dem Manteltarifvertrag in die Gehaltsrunde einbeziehen. Darüber hinaus forderten sie erneut den Billigtarif für alle künftigen Redakteure, das sogenannte Tarifwerk 2. „Den Verlegern reichen die Kürzungen zurückliegender Tarifabschlüsse offenbar noch nicht aus, obwohl die Zeitungsbranche die wirtschaftliche Talsohle hinter sich gelassen hat.“

Die Tarifverhandlungen sollen am 4. September fortgesetzt werden. „Wir erwarten, dass die Verleger dann endlich ein Angebot für einen neuen Gehaltstarifvertrag vorlegen“, sagte der DJV-Verhandlungsführer. Bis dahin müsse auch geklärt werden, wie die berechtigten Forderungen der Freien zum festen Bestandteil der Verhandlungen werden.

DJV und ver.di fordern für die fest angestellten und freien Journalisten an Tageszeitun-gen 7,5 Prozent mehr Gehalt bzw. Honorar sowie die Einbeziehung der Online-Redakteure in den Tarifvertrag der Tageszeitungen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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