Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle
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Tarifverhandlungen Zeitschriften beginnen am Freitag, 9. Juni, in Berlin

(Berlin) - Am morgigen Freitag (9. Juni 2006) treffen die Vertreter des DJV, von ver.di und des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin erstmals zusammen, um über einen neuen Gehaltstarifvertrag für die rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteure zu verhandeln. Der DJV fordert eine Gehaltsanhebung in Höhe des Inflationsausgleichs. Der alte Gehaltstarifvertrag war zum 31. Mai ausgelaufen. "Unsere Forderung nach einer Gehaltserhöhung im Rahmen der Preissteigerung ist äußerst moderat", sagte DJV-Verhandlungsführer Hubert Engeroff. Er wies auf die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung der Zeitschriftenbranche hin. Nach Mitteilung des VDZ wuchs die Zahl der Anzeigenseiten in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 3,9 Prozent.

Im Vorfeld der morgigen Verhandlungsrunde hatte es bereits im Mai ein Sondierungsgespräch zwischen Verlegern und Gewerkschaften gegeben. Darin wurde über mögliche Veränderungen in der Gehaltsstruktur gesprochen. Zu Beginn wird sich die erste Tarifrunde deshalb mit einem Vorschlag befassen, der den Wegfall der letzten Stufe ab 15. Berufsjahr und die Anhebung der unteren Stufen zum Inhalt hat. Mit der veränderten Berufsjahrstaffel soll eine Besitzstandsgarantie von 60 Monaten vor dem 15. Berufsjahr verbunden sein.

Die erste Tarifrunde mit den Zeitschriftenverlegern findet statt am

Freitag, dem 9. Juni 2006, 10.00 Uhr
Grand Hotel Esplanade
Lützowufer 15
10785 Berlin
Tel.: (030) 25 47 80
Fax: (030) 254 78 82 22

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner, Pressesprecher, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Pressehaus 2107, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Telefax: (030) 7262792-13

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