Pressemitteilung | Bund der Versicherten e.V. (BdV)
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„Transparenzoffensive“ – Nebelkerzen der Versicherungswirtschaft / GDV stolpert den Tatsachen hilflos hinterher

(Henstedt-Ulzburg) - Die „Transparenzoffensive“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mutet an wie ein „Fackelzug der Nichtigkeiten“. Zu diesem Ergebnis kommt Lilo Blunck, die Geschäftsführerin des Bundes der Versicherten (BdV): „Was da mit mächtigem Argumenten-Getöse und Wortgeklingel unters Volk gebracht wird, ist nichts anderes als das hilflose Hinterherstolpern hinter längst formulierten Forderungen aus Gerichtsurteilen und dem Eckpunktepapier des Justizministeriums.“

Was der GDV der Öffentlichkeit als „Wendepunkt hin zu einer stringent kundenorientierten Geschäftsphilosophie und -praxis“ unterzujubeln versucht, erweise sich bei genauem Hinschauen als die schlichte Erfüllung nicht zu umgehender Forderungen – allerdings reich garniert mit einer schönfärbenden Ansammlung von Satzungetümen, Worthülsen, Füll- und Flickwörtern.

„Wirklich neu ist darin tatsächlich nichts“, stellt Lilo Blunck fest: „Das steht alles schon in den vom BdV vor höchsten deutschen Gerichten erstrittenen Urteilen und im soeben vorgelegten Eckpunktekatalog von Justizministerin Brigitte Zypries. Etwas mehr hätten wir schon erwartet.“

Es stelle sich abschließend die Frage, was der GDV unter „Transparenz“ verstehe, wenn er der Öffentlichkeit solche Sätze zumute: „Vorgesehen ist ein umfassendes Informationssystem, das dem Kunden als Vertragspartner jederzeit eine Kurs- und Positionsbestimmung seiner Vorsorge ermöglichen soll.“ Lilo Blunck: „Die 'Erklärungen' des GDV wirken am Ende allenfalls wie das massenweise Zünden von Nebelkerzen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Bund der Versicherten e.V. Lilo Blunck, Geschäftsführerin Postfach 11 53, 24547 Henstedt-Ulzburg Telefon: (04193) 99040, Telefax: (04193) 94221

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