TÜV-Report: Omnibus bdo weist Vorwürfe gegen Busunternehmen entschieden zurück
(Berlin) - Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) weist die Aussagen des „TÜV-Report Omnibus 2026“ zur Ursache steigender Mängelquoten entschieden zurück. bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard betont, dass Busse weiterhin zu den sichersten Verkehrsmitteln zählen und Sicherheit für die Unternehmen oberste Priorität habe. Den Anstieg der Mängelquote sieht der Verband vielmehr als Folge der zunehmenden technischen Komplexität moderner Fahrzeuge.
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) weist die Schlussfolgerungen des aktuellen "TÜV-Report Omnibus 2026" entschieden zurück. Insbesondere die Behauptung, Busunternehmen würden aus wirtschaftlichen Gründen bei Wartung und Pflege sparen, entbehrt jeglicher Grundlage. Dazu erkklärt bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard: „Busse sind und bleiben die sichersten Fahrzeuge im Straßenverkehr. Denn Sicherheit hat für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer oberste Priorität. Entsprechend weisen wir die aus der Luft gegriffene und tendenziöse Behauptung, dass aus wirtschaftlichen Gründen bei Wartung und Pflege gespart wird, auf das Entschiedenste zurück. Unsere zumeist über viele Generationen geführten Familienunternehmen haben eine sehr enge Beziehung zu ihren Fahrgästen und zum Fahrpersonal. Man arbeitet, fährt und reist zum Teil seit Jahrzehnten miteinander. Das ist ein ganz besonderes Verhältnis das zu größtmöglicher Sorgfalt motiviert."
Leonard weiter: „Wir sehen im Anstieg der Mängelquote vielmehr ein grundsätzliches Problem. Wenn zehn Prozent der neuen Busse nach einem Jahr durch die HU fallen, dann ist das systemisch bedingt. Die Technik in den Fahrzeugen wird immer komplexer und die Anforderungen an Busse werden immer höher. Unsere Mitglieder sind darauf angewiesen, dass sie Top-Produkte geliefert bekommen, die den hohen Qualitätsstandards entsprechen, die Fahrgäste und Unternehmen erwarten - auch und gerade im Sinne der Verkehrssicherheit. Hier besteht offensichtlich Nachholbedarf.“
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo), Luca Roggenkamp, Referent(in) Politik und Öffentlichkeitsarbeit, Reinhardtstr. 25, 10117 Berlin, Telefon: 030 24089-300
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