Pressemitteilung | Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
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Unternehmensteuerreform: VDMA wirbt für neue Abschreibung

(Frankfurt am Main) - Zur Verabschiedung der Unternehmensteuerreform durch den Deutschen Bundestag erklärt VDMA-Chefökonom Dr. Ralph Wiechers:

„Wir begrüßen die Reform der Unternehmensteuer als einen wichtigen Schritt, Deutschland steuerlich international wettbewerbsfähiger zu machen. Wir bedauern, dass ausgerechnet die in Deutschland investierenden Unternehmen über die Streichung der degressiven Abschreibung in besonders starkem Maße zur Gegenfinanzierung der Reform herangezogen werden. Dabei hat gerade die degressive Abschreibung, die auf Betreiben des VDMA für die Jahre 2006 und 2007 ausgeweitet worden war, großen Anteil daran, dass auch im Inland endlich wieder mehr investiert wird.

Damit der Aufschwung trotz der Streichung der degressiven AfA nicht abbricht, schlägt der VDMA vor, dass Unternehmen künftig solche Investitionen sofort abschreiben können, die über das hinausgehen, was sie im Schnitt in den vergangenen drei Jahre investiert haben.

Wenn Abschreibungserleichterungen auf zusätzliche Investitionen begrenzt werden, gibt es praktisch keine Mitnahmeeffekte. Die anfänglichen Steuerausfälle werden binnen kurzem wettgemacht, da die zusätzlichen Investitionen für neue Arbeitsplätze und somit neue Einkommen und zusätzliche Steuern sorgen. Zudem wird für die Unternehmen ein kontinuierlicher Anreiz geschaffen, ihre Investitionen zu erhöhen. Das ist gut für das Wachstum.

Das Risiko für den Bundesfinanzminister ist begrenzt. Wird mehr investiert, steigen die Steuereinnahmen. Wird nicht mehr investiert, gibt es nicht einmal temporäre Steuerausfälle.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) Marlies Schäfer, Pressesprecherin Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511

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