VDA begrüßt Einigung zur CO2-Regulierung / Wissmann: Noch nicht am Ziel, aber wichtiger Schritt voran
(Frankfurt am Main) - Die jetzt erzielte Einigung zwischen Frankreich und Deutschland bei der CO2-Regulierung für Neufahrzeuge ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorschlag der EU-Kommission, auch wenn sie noch keine Ideallösung darstellt. Das gemeinsame Ziel muss sein, Klimaschutz und Ökonomie in einer sinnvollen Art und Weise zu verbinden, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
Er wies darauf hin, dass die deutsche Automobilindustrie ihre freiwillige Selbstverpflichtung eingehalten und den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch ihrer Neufahrzeuge gegenüber 1990 bis zum Jahr 2005 wie versprochen um 25 Prozent gesenkt habe. Zudem seien gerade in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte bei der CO2-Minderung von Neufahrzeugen erreicht worden. Nachdem bereits 2007 ein Rückgang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden konnte, sind die durchschnittlichen CO2-Emissionen von neu zugelassenen Pkw deutscher Marken in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 überproportional um 3,5 Prozent gesunken. Wissmann unterstrich: Diese Ergebnisse zeigen, dass die deutschen Automobilhersteller entgegen gelegentlicher Vorurteile Schrittmacher bei der CO2-Reduzierung sind.
Der VDA-Präsident betonte: Für die deutsche Automobilindustrie mit ihrem hohen Innovationspotenzial ist es von enormer Bedeutung, dass jetzt anstelle der bürokratischen Festlegung einzelner ergänzender Maßnahmen eine Öffnung für alle Eco-Innovations wie energieeffiziente Leuchten oder Solar-Glasdächer möglich ist und diese mit 6 bis 8 g/km CO2 angerechnet werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus hob Wissmann positiv hervor, dass es ein substantielles Phase-In, also eine schrittweise Einbeziehung der Neuwagenflotte in die Regulierung, geben werde. Erst so wird es überhaupt möglich, die anspruchsvollen Ziele technisch umzusetzen, sagte Wissmann.
Die Festlegung eines langfristigen Ziels einer weiteren CO2-Reduzierung bis zum Jahr 2020 sei nur dann realistisch und vernünftig, wenn zwischenzeitlich eine Überprüfung ein so genanntes Impact Assessment erfolge, in der die dann gemachten Erfahrungen ernsthaft berücksichtigt würden.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- IAA MOBILITY 2021: In Zukunft parkt das Auto selbst / VDA stellt mit Gemeinschaftsprojekt "Automated Valet Parking" fahrerlose Parkfunktion vor / MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN
- VDA-Präsidentin Hildegard Müller: "Es ist auf der IAA MOBILITY zu sehen, was sich weit über Deutschland hinaus an neuer Mobilität auf den Weg macht" /Weltweit größtes Mobilitätsevent beginnt am Montag
- Mattes: Deutsche Hersteller zeigen viele Innovationen in Genf
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

