VDA-Präsident Gottschalk wird bei EU-Kommissarin Wallström intervenieren
(Frankfurt am Main) - Die deutsche Automobilindustrie legt keinen Wert auf Krach mit Bundesumweltminister Trittin. Das setzt aber voraus, dass der deutsche Umweltminister das Ergebnis des Gesprächs zwischen dem Bundeskanzler und dem VDA-Vorstand zur Aktion sauberer Diesel nicht immer wieder als Zusage für einen europaweiten Partikelgrenzwert von 2,5 mg/km fehlinterpretiert, betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), am 26. Juli als Reaktion auf ein dpa-Gespräch.
Wir haben für diese einzigartige Aktion der deutschen Automobilindustrie, mit der Deutschland bis 2008/2009 eine Nation der Nichtraucher wird und die uns weltweit noch kein anderer Verband nachgemacht hat, von Trittin keinen Beifall erwartet. Wir erwarten aber zumindest, dass er die EU-Kommission nicht auf eine falsche Fährte setzt. Richtig sei, dass 8,5 mg/km als Partikelgrenzwert für die steuerliche Förderung in Deutschland verabredet wurden. Prof. Gottschalk: Wir wissen, dass das manchem Öko-Aktivisten nicht schmeckt. Das sind aber die Fakten. Mit welchem Wert für die Euro-5-Abgasnorm ab 2010 Herr Trittin von Europa nach Hause komme, werde man sehen. Prof. Gottschalk: Wir sind gespannt darauf, wo dieser Wert schlussendlich liegen wird. Ich jedenfalls werde Frau Margot Wallström, EU-Kommissarin für Umweltfragen, in einem offiziellen Schreiben klipp und klar darlegen, dass 2,5 mg/km im Stuttgarter Kompromiss keine Rolle gespielt haben.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt
Telefon: 069/975070, Telefax: 069/97507261
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