VDA-Präsident Wissmann sieht im Verheugen-Vorschlag wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit
(Frankfurt am Main/Berlin) - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt den Gesetzentwurf von EU-Kommissar Verheugen als wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. Es sei unbestritten, so VDA-Präsident Matthias Wissmann, dass durch moderne Fahrerassistenzsysteme die Verkehrssicherheit erhöht werde. Daher habe der VDA, dessen Mitgliedsunternehmen diese Technologien der aktiven Sicherheit entwickeln und in den Markt bringen, die Einführung solcher Systeme stets unterstützt.
Wissmann wies darauf hin, dass die Marktdurchdringung derartiger Sicherheitsausstattungen bereits auf freiwilliger Basis weit vorangeschritten sei. So liege der ESP-Ausstattungsgrad neu zugelassener Pkw in Deutschland aktuell schon bei 73 Prozent, was einen europäischen Spitzenwert darstelle. Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Einführungsdaten für die Assistenzsysteme bei LKW (2013-2015) seien allerdings sehr ambitioniert, da hier noch eine Reihe technischer Fragen zu lösen sei.
Der Entwurf von Kommissar Verheugen sieht außerdem eine Regelung zur Anrechnung der CO2-Minderungspotenziale von Leichtlaufreifen und Reifendruckkontrollsystemen in die Ergänzenden Maßnahmen vor. Diese tragen allerdings bei der geplanten CO2-Regulierung im Rahmen des integrierten Ansatzes lediglich in Höhe von 5g/km CO2 zum Erreichen der Emissionsziele bei. Die Kommission komme nach ihren Berechnungen aber allein durch diese beiden Maßnahmen auf ein Minderungspotenzial von rund 7 g/km CO2. Der VDA-Präsident betonte: Damit wären die ursprünglich von der Kommission vorgesehenen 5g/km CO2 für die vier Maßnahmen Leichtlaufreifen, Reifendruckkontrollsysteme, Schalt-punktanzeigen und effizientere Klimaanlagen schon überschritten.
Wissmann unterstrich: Diese Zahlen zeigen, wie hoch die Minderungspotenziale sind, die durch Eco-Innovationen erzielt werden können. Auch diese Technologien werden von unseren Herstellern und Zulieferern entwickelt und in die Neufahrzeuge eingebaut. Zugleich werde daran aber auch deutlich, dass der Dimas-Vorschlag zur CO2-Regulierung noch in vielerlei Hinsicht unzureichend sei. Der VDA-Präsident be-tonte: Nur wenn für den Einbau solcher Innovationen auch Anreize in der europäi-schen CO2-Regulierung geschaffen werden, kann dieses Minderungspotenzial für den Klimaschutz auch tatsächlich greifen. Wissmann forderte daher das EU-Parlament und den Rat auf, den Dimas-Vorschlag entsprechend zu ergänzen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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