VDA propagiert CO2-basierte Kfz-Steuer
(Frankfurt) - Die deutsche Automobilindustrie ist ein klarer Befürworter der Umstellung der Kfz-Steuer weg vom Hubraum und hin zu CO2. Wir stehen bereits mit der Bundesregierung in Kontakt und sind bereit, auch mit den Ländern darüber zu reden, betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
Ziel muss sein, eine CO2-Emissionsminderung über eine Effizienzsteigerung in allen Fahrzeugklassen zu erreichen. Jedes Gramm CO2 sollte gleich besteuert werden. Dies ist ein Vorgehen, das für die Autofahrer einfach und verständlich ist, so Prof. Gottschalk. Der VDA befürworte eine Kfz-Steuer, die die Schadstoffminderung nach Euro-Klassen intelligent mit der Bemessungsgrundlage CO2 verknüpft. Entscheidend ist allerdings, dass eine Umstellung der Bemessungsgrundlage insgesamt die bereits heute schon hohen Mobilitätskosten der Autofahrer nicht weiter in die Höhe treibt, unterstrich der VDA-Präsident.
Prof. Gottschalk betonte, dass die deutschen Hersteller den Kraftstoffverbrauch neuer Pkw in den letzten Jahren bereits um durchschnittlich 25 Prozent gesenkt haben. So liegt der Durchschnittsverbrauch mit 6,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer um rund 2 Liter unter dem Wert von 1990 trotz gestiegener Anforderungen an die Fahrzeugsicherheit, die zu mehr Gewicht und damit zu mehr Verbrauch führten. In der Oberklasse wurde der Verbrauch sogar überproportional gemindert.
Prof. Gottschalk: Gerade Deutschland braucht sich bei CO2 in Europa nicht zu verstecken. Seit 1999 sind die Emissionen bei uns im Straßenverkehr um 15 Mio. Tonnen gesunken; im Rest der EU sind sie dagegen gestiegen. Was wir brauchen, wäre jetzt angesichts des hohen Durchschnittsalters von 8 Jahren im Bestand der schnelle Ersatz älterer durch neue sparsame Autos das wäre das erfolgreichste Umweltprogramm, z. B. durch eine Kfz-Steuer auf CO2-Basis.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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