VDA zur aktuellen Diskussion zum Thema Biosprit / Deutsche Hersteller halten ihre Zusagen ein
(Frankfurt/Berlin) - Die deutschen Automobilhersteller bekennen sich klar zum Ziel der CO2-Minderung und zum Klimaschutz. Bevor der VDA der gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium, dem Bundeslandwirtschaftsministerium und den Mineralölverbänden sowie den Herstellern von Biokraftstoffen entwickelten Roadmap Biokraftstoffe zugestimmt hat, hat er darauf hingewiesen, dass ungefähr 375.000 Fahrzeuge deutscher Hersteller auf eine E5-Bestandsschutzsorte umgestellt werden müssen. An dieser Aussage wird sich der VDA messen lassen und geht sicher davon aus, dass die bis Ende dieses Monats abgeschlossene Prüfung ergibt, dass diese Zahl deutlich unterschritten wird. Wie mit dem BMU vereinbart, wird der VDA das Ergebnis der Prüfung dem BMU zeitnah einschließlich verlässlicher Zahlen für die deutschen Hersteller vorlegen.
Damit ist klar: Die deutsche Automobilindustrie hat ihre Hausaufgaben gemacht und hält ihre Zusagen ein. Über 98 Prozent aller Fahrzeuge deutscher Hersteller werden demnach von der Umstellung nicht betroffen sein. An den nötigen Kundeninformationen wird es nicht fehlen.
Die deutsche Automobilindustrie wird weiterhin Spitzenplätze im Bereich der Zukunftstechnologien belegen und setzt daher vor allem auf die Biokraftstoffe der 2. Generation. Diese synthetischen Kraftstoffe stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und basieren auf der Verwertung von Reststoffen aus der Landwirtschaft. Mit der Inbetriebnahme der ersten großindustriellen Versuchsanlage Mitte April in Freiberg, an der auch namhafte deutsche Automobilhersteller beteiligt sind, wird Deutschland zum weltweiten Spitzenreiter auch in diesem Bereich.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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