VDEW zur Versorgungssicherheit im Strommarkt: Vielfältigen Energiemix in Europa sichern / Energiepolitisches Gesamtkonzept gestalten
(Berlin) - "Die Sicherheit der Stromversorgung ist mehr als eine nationale Aufgabe. Deutschland liegt im Zentrum des europäischen Energiemarktes und muss deshalb verstärkt Einfluss nehmen auf ein Energiekonzept für ganz Europa." Das erklärte Werner Brinker, Präsident des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.
Alle Akteure im Strommarkt brauchten langfristig verlässliche und berechenbare Rahmenbedingungen. Die Politik sei gefordert, ein Investitionsklima für Innovationen und eine effiziente und sichere Energieversorgung zu schaffen. Brinker: "Ein vielfältiger Energiemix sowie wachsende Energieeffizienz sind die besten Mittel, um Versorgungs- und Preisrisiken zu mildern sowie Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen."
Zentrales Ziel eines energiepolitischen Gesamtkonzeptes müsse die Balance zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit sein. Das gelte für die Energiepolitik in Deutschland ebenso wie in Europa. "Wirtschafts- und Umweltpolitik müssen synchronisiert werden", forderte Brinker. Insbesondere müsse die Belastung der deutschen Strompreise durch Steuern und Abgaben gestoppt werden. Der Staatsanteil an der Stromrechnung eines Durchschnittshaushaltes betrage inzwischen rund 40 Prozent.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Elektrizitätswirtschaft e.V. (VDEW), Hauptgeschäftsstelle
Pressestelle
Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin
Telefon: (030) 726147-0, Telefax: (030) 726147-140
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- VDEW zum Wechsel von Sommer- auf Winterzeit am 28. Oktober: Zeitumstellung hat so gut wie keine Energieeinsparung gebracht / Verändertes Freizeitverhalten hebt Spareffekt auf / EU-Kommission legt bis Ende 2007 Erfahrungsbericht über Auswirkungen vor
- Neue Produkte und Spezialtarife: Stromkunden nutzen Wettbewerb / Jeder zweite Haushalt hat schon einmal den Tarif gewechselt/ Grundversorgung mit Strom wird gewährleistet
- VDEW kritisiert Steuern und Abgaben: Staatsanteil an den Stromrechnungen steigt auf 13,4 Milliarden Euro / Stromsteuer ist der größte Posten mit knapp 6,5 Milliarden Euro / Belastungen wuchsen seit 1998 fast auf das Sechsfache
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

