VDMA erhöht Produktionsprognose von vier auf neun Prozent
(Frankfurt am Main) - Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im April 2007 um real 12 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft stieg um 18 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag (31. Mai 2007) in Frankfurt mit.
In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Drei- monatsvergleich Februar 2007 bis April 2007 ergibt sich insgesamt ein Zuwachs von 21 Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Plus von 20 Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 22 Prozent.
Aufgrund des Ordereingangs erhöht der VDMA seine Prognose für 2007 von vier auf neun Prozent. Für die ersten drei Monate des Jahres stehen bereits 12,4 Prozent Zuwachs in den Büchern, erklärte VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher. Insbesondere das Auslandsgeschäft legte deutlich kräftiger zu als noch zur Jahreswende erwartet. Das Inlandsgeschäft bleibt auf Expansionspfad. Die Auftragsbestände reichen nun für ein knappes halbes Jahr, betonte Brucklacher.
Sollte die neue Prognose Realität werden, kumuliert sich für die inzwischen vierjährige Wachstumsperiode 2004 bis 2007 die Zunahme der Maschinenproduktion auf preisbereinigt knapp 30 Prozent. Eine ähnliche Dynamik hatte es zuletzt im Zeitraum 1967 bis 1970 gegeben (plus 32 Prozent).
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Marlies Schäfer, Pressesprecherin
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511
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