VDMA: Maschinenbau trifft Wissenschaft / Innovations- und Hochschulstandort / Nordrhein-Westfalen gemeinsam stärken!
(Frankfurt am Main) Die Innovationsbranche Maschinenbau, größter industrieller Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen, hat auch 2005 ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit behauptet, erklärte Dr. Reinhold Festge, Vorsitzender des VDMA NRW anlässlich eines Gespräches des Vorstandes des VDMA NRW mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Der Export stieg 2005 auf 18,7 Milliarden Euro, ein Plus 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit Maschinen und Anlagen auch weiterhin so stark nachgefragt werden, müsse kontinuierlich Forschung und Entwicklung betrieben werden. Denn unsere wichtigste Ressource sind hoch qualifizierte Mitarbeiter, betonte Festge.
In dem Gespräch mit dem nordrhein-westfälischen Innovationsminister ging es um die Frage, wie der Innovations- und Hochschulstandort Nordrhein-Westfalen gestärkt werden kann. Die von der Landesregierung forcierte Umstellung auf Bachelor- und Masterausbildung wird vom VDMA unterstützt, um international anerkannte Abschlüsse zu erhalten, erklärte der VDMA-Vorsitzende. Gemeinsames Ziel ist es, die Qualität der Studiengänge wie auch der Akkreditierung möglichst hoch zu halten. Der Bachelorabschluss muss berufsbefähigend sein, damit die Absolventen in der Praxis sofort eingesetzt und nicht erst noch qualifiziert werden müssen. Minister Pinkwart betonte, dass die Umstellung der Studienstruktur auf Bachelor und Master die Studiendauer verkürze. So stehen dem Arbeitsmarkt jüngere und stärker praxisorientiert ausgebildete Akademiker zur Verfügung. Entscheidend ist aber auch die Akzeptanz der neuen Studienabschlüsse, gerade im Mittelstand, erklärte der Minister.
Einig war man sich darin, dass die duale Ausbildung als ein Weg zur Steigerung der Praxisnähe und zur Steigerung der Ausbildungsqualität identifiziert wurde. Das Studium duale in Nordrhein-Westfalen sollte, dort wo es notwendig sei, weiter ausgebaut werden. Das Hochschulfreiheitsgesetz, das vom VDMA begrüßt wurde, ermögliche die weitere Berücksichtigung von Interessen der Wirtschaft.
Einig waren sich VDMA und das Innovationsministerium, dass die Kooperation zwischen Maschinenbauern und Hochschulen weiter ausgebaut werden soll, damit der Technologietransfer gesteigert werden könne. Deshalb werden der VDMA-NRW und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie gemeinsam eine Veranstaltungsreihe Maschinenbau trifft Wissenschaft durchführen, erklärte Festge.
Die Bereitschaft der Hochschulen wie der Betriebe des Maschinen- und Anlagebaus zur direkten Zusammenarbeit soll gesteigert werden. Der VDMA forderte, Drittmittel, die die Hochschulen bei Unternehmen einwerben, bei der leistungsabhängigen Mittelvergabe höher zu gewichten als aus staatlicher Forschungsförderung eingeworbene Gelder. Generell sollen die F&E-Anstrengungen gesteigert werden. Dazu sollen die bereitstehenden Mittel der EU- und Ziel-2-Förderung stärker als bisher in Anspruch genommen werden.
Die verabredeten Maßnahmen sowie ein auch zukünftig enger Kontakt zwischen dem Maschinenbau und dem Ministerium sollen den Standort voranbringen und die Wettbewerbsfähigkeit des Maschinenbaus erhöhen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Marlies Schäfer, Pressesprecherin
Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511
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