Pressemitteilung | Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
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VDMA: Staat muss weiterhin Investitionen fördern / VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher legt Modell für Sofortabschreibungen vor

(Leipzig) - Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau fordert die Bundesregierung auf, auch nach dem Auslaufen der degressiven Abschreibung für bewegliche Güter (AfA) für ein günstiges Investitionsklima zu sorgen. Andernfalls könnten “die positive Investitionskonjunktur und somit der Aufschwung einen kräftigen Dämpfer bekommen”, sagte VDMA-Präsident Dr. Dieter Brucklacher vor Journalisten anlässlich der Zukunftskonferenz Maschinenbau in Leipzig.

Der VDMA-Präsident legte ein Abschreibungsmodell vor, nach dem Mehrinvestitionen sofort abschrieben werden können, soweit ein Unternehmen mehr investiert als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Brucklacher wies darauf hin, dass der deutsche Maschinenbau im letzten Jahr 21.000 neue Arbeitsplätze geschaffen habe. “Auch im laufenden Jahr wollen wir zusätzliche Mitarbeiter einstellen”, sagte Brucklacher. “Wenn wir wie von uns erwartet 2007 tatsächlich bei der Produktion um vier Prozent zulegen, dürfen wir wieder mit einer fünfstelligen Zahl neuer Arbeitsplätze rechnen.” Das sei aber nur realistisch, wenn In Deutschland weiter kräftig investiert würde.

Der VDMA geht davon aus, dass die Abschreibungsbedingungen für bewegliche Güter (AfA) maßgeblich zu dem derzeit günstigen Investitionsklima und somit zum Aufschwung beigetragen haben. Der VDMA wisse, so Brucklacher weiter, dass die Abschaffung der degressiven Abschreibung für die Finanzierung der “auch von uns geforderten Unternehmenssteuerreform” verplant sei. “Wir akzeptieren das.” Die Politik müsse aber auch künftig Anreize schaffen.

Nach Berechnungen des VDMA halten sich die fiskalischen Kosten einer voll-ständigen Sofortabschreibung zusätzlicher Investitionen in engen Grenzen. Denn schon nach kurzer Zeit machten die zusätzlichen Steuererträge aufgrund der zusätzlichen Wertschöpfung die anfänglichen Haushaltsbelastungen wett. Da sich der Vorschlag des VDMA auf zusätzliche Investitionen konzentriert, schlösse er im Gegensatz zu anderen Abschreibungsmodellen Mitnahmeeffekte weitgehend aus.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) Marlies Schäfer, Pressesprecherin Lyoner Str. 18, 60528 Frankfurt am Main Telefon: (069) 66030, Telefax: (069) 66031511

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