Versandhandel rückläufig DocMorris sucht anderes Betätigungsfeld / Stellungnahme der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zu annoncierten Markenpartnerschaften von DocMorris
(Berlin) - Verbraucher akzeptieren den Versandhandel mit Arzneimitteln immer weniger. Eine im Dezember 2006 vom Bundesgesundheitsministerium veröffentliche Statistik (KV 45) zeigt, dass der Anteil des Versandhandels an den Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel stark rückläufig ist. Im ersten Quartal 2006 betrug der Anteil 0,8 Prozent, im zweiten 1,1 Prozent, im dritten Quartal fiel er rasant ab auf 0,2 Prozent.
Diese negative Tendenz ist augenscheinlich auch der Grund, warum die niederländische Kapitalgesellschaft DocMorris heute in großformatigen Zeitungsanzeigen Apotheken eine Lizenzpartnerschaft anbietet. So in St. Wendel (Saarland). Dort benannte sich die Luisenapotheke heute um in DocMorris Apotheke. Dazu stellt die ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände fest: Nach derzeitiger Erkenntnis bleibt die Apotheke im Besitz der Inhaberin, die eine approbierte Pharmazeutin ist. Nachdem klar ist, dass der Versandhandel nicht den erhofften Gewinn abwirft, sucht DocMorris offensichtlich nach einem anderen Betätigungsfeld.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Annette Rogalla, Pressesprecherin
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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