Verteilungsgerechtigkeit ist politische Aufgabe
(Berlin) - "Die Untersuchungen zur Vermögensverteilung in der Bundesrepublik belegen, dass die Polarisierung zwischen arm und reich weiter zunimmt. Die Politik ist gefordert, für mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen und den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern." Das erklärte der Präsident der Volkssolidarität, Prof. Gunnar Winkler, am Mittwoch (7. November 2007) in Berlin zur aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) über Vermögen in Deutschland.
Dass der Anteil der Unternehmens- und Vermögenseinkommen am Volkseinkommen in den letzten zehn Jahren um vier Prozent zugenommen habe, sei ein Beleg für die in den letzten Jahren erfolgte Umverteilung, sagte Winkler mit Verweis auf die Studie. "Wenn Unternehmen und Vermögende durch die geplante Reform der Erbschaftssteuer weiter entlastet werden, kann das nur als Weg in die falsche Richtung bezeichnet werden. Wer ständig die Staatsverschuldung beklagt, sollte endlich den Mut haben, große Vermögen und Erbschaften vernünftig zu besteuern und nicht immer weiter aus sozialer Verantwortung zu entlassen."
Quelle und Kontaktadresse:
Volkssolidarität Bundesverband e.V.
Tilo Gräser, PR-Referent
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