VhU zur Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt / Fasbender: "Paradigmenwechsel hin zu mehr Ausbildungsqualität!"
(Frankfurt am Main) - "Wir sind nun in der Situation, dass Unternehmen um Jugendliche werben. Mehr Ausbildungsqualität, statt mehr Ausbildungsplätze - diesen Paradigmenwechsel brauchen wir für den Hessischen Ausbildungspakt", kommentierte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) die erfreuliche Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Gegenwärtig gebe es mehr als doppelt so viele offene Ausbildungsstellen wie unversorgte Bewerber. Jeder Jugendliche, der eine gute schulische Qualifikation mitbringe, werde auch einen Ausbildungsplatz erhalten. Dies beweise auch, dass die Strategie des hessischen Ausbildungspaktes erfolgreich war.
".Wir müssen uns nun darauf konzentrieren, das Schulsystem weiter zu verbessern, um auch den Jugendlichen zu einer Chance zu verhelfen, die bisher keinen oder einen schlechtem Schulabschluss hatten. Wir können es uns nicht leisten, Potenziale nicht zu nutzen", so Fasbender weiter. Er bedauerte dabei ausdrücklich, dass die Gewerkschaften sich immer noch nicht an den Verhandlungen zum hessischen Ausbildungspakt beteiligen. Der dritte hessische Ausbildungspakt wird zurzeit für die Jahre 2010 bis 2013 verhandelt. Es sei ihm unverständlich, dass der DGB es ablehne, Verantwortung zu übernehmen.
Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leitung, Presse und Kommunikation
Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95808-0, Telefax: (069) 95808-126
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