Pressemitteilung | Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI)
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Vorstellung der „Zukunftsagenda Musikstreaming“ im BKM

(Berlin) – Bei der Vorstellung der „Zukunftsagenda Musikstreaming – All together now“ im Bundeskanzleramt hat der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Dr. Florian Drücke, den von Kulturstaatsminister Weimer initiierten strukturierten Dialog und die Einbeziehung der verschiedenen Blickwinkel noch einmal ausdrücklich begrüßt und festgestellt, es gebe mehr Gemeinsames als Trennendes. Zugleich unterstrich er die zentrale Bedeutung von unternehmerischem Risiko und Investitionen der Mitgliedsunternehmen in professionelle Musikkarrieren.

„Es wird auch in Zukunft auf die Nachfrage der Fans und auf die Bezahlung ankommen“, so Florian Drücke. „Ganz aktuell ist der Umgang mit KI-generierter Musik zentral, hier braucht es auf Transparenz beruhende innovative, individuelle Lizenz-Partnerschaften unter Einbeziehung der Künstlerinnen und Künstler, die auf dem Urheberrecht fußen. Darüber hinaus gilt es, Streaming-Fraud weiter konsequent zurückzudrängen. In der heute angestoßenen Dialogphase wird es nun darum gehen, in den Arbeitsgruppen endlich konkret an den Themen zu arbeiten, um dann auf dieser Basis in neuer Klarheit den Wettbewerb um die Gunst der Fans, innovative Formen des Musikkonsums und Wachstum im Markt angehen zu können, mit vollem Fokus auf die Zukunft.“

Mit der „Zukunftsagenda Musikstreaming“ soll der von Kulturstaatsminister Weimer im Dezember 2025 begonnene moderierte Dialog zum Thema Musikstreaming in die Arbeitsphase geführt werden, in der „unter Moderation von BKM gemeinsam brancheneigene Antworten auf aktuelle Herausforderungen des Musikstreamings“ entwickelt werden sollen. Unterzeichnet haben die „Zukunftsagenda Musikstreaming“ neben BKM und BMJV stellvertretend für die Kreativen, Labels und Musikstreamingdienste die Verbände BVMI, BITKOM, DMV, PRO MUSIK und VUT sowie die Akademie für Populäre Musik, die Initiative Fair Share und die GEMA. Im Dezember 2026 sollen der Fortschritt bewertet und die nächsten Schritte vereinbart werden.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI), Sigrid Herrenbrück, Leiter(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Linienstr. 152, 10115 Berlin, Telefon: 030 590038-0

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