Pressemitteilung | Verband privater Bauherren e.V. (VPB)
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VPB: Auch unter Zeitdruck nicht auf gründliche Bauabnahme verzichten!

(Berlin) - Jetzt herrscht Hektik auf vielen Baustellen. Bauherren machen Druck: Sie wollen in den Weihnachtsferien einziehen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor übertriebener Eile. Vor dem Einzug ins eigene Haus steht immer die Bauabnahme, erinnert der VPB. Das ist der wichtigste Rechtsakt nach der Vertragsunterzeichnung. Mit der Bauabnahme beginnt die Gewährleistungsfrist. Ab diesem Zeitpunkt muss der Bauherr dem Unternehmer alle Mängel nachweisen. Außerdem gehen mit der Unterzeichnung der offiziellen Bauabnahme auch alle Gefahren und Risiken auf den Bauherrn über.

Das heißt, der Bauherr muss sein Haus nun selbst versichern - gegen Brand, Wasser- oder Sturmschäden. Bauherren sollten sich auf keinen Fall auf oberflächliche Bauabnahmen einlassen oder sogar ganz auf eine Prüfung des Hauses verzichten, mahnt der VPB. Im Gegenteil, sie sollten auf einem offiziellen Termin auf der Baustelle bestehen. Dabei ist es sinnvoll, den eigenen Bausachverständigen mitzubringen, denn der Fachmann sieht mehr als der Laie, findet versteckte Mängel, weil er weiß, wo er sie suchen muss, und er kennt das Prozedere und die Gepflogenheiten am Bau. Im Idealfall kontrolliert der Bausachverständige ein paar Tage vor der Abnahme in aller Ruhe den gesamten Bau gemeinsam mit dem Bauherrn. Alle Mängel, die sie dabei entdecken, kommen auf eine Liste und werden beim Abnahmetermin besprochen. Dann wird auch festgelegt, wer wann welche Restarbeiten erledigt und Probleme behebt.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband privater Bauherren e.V. (VPB) Pressestelle Chausseestr. 8, 10115 Berlin Telefon: (030) 2789010, Fax: (030) 27890111

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