Westeuropa: Pkw-Absatz im Mai erfreulich / Höhere Anzahl von Arbeitstagen sowie Sondereffekt in Italien überzeichnen das Ergebnis
(Frankfurt) - Der Pkw-Absatz in Westeuropa lag im Mai mit voraussichtlich 1,35 Mio. Pkw 10 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Allerdings ist der Anstieg zu relativieren, da in einigen Ländern bis zu zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen und in Italien der Vorjahresvergleich durch einen Sondereffekt überzeichnet ist.
In Italien übertraf der Pkw-Absatz im Mai mit 225.900 Fahrzeugen das Vorjahresergebnis um die Hälfte. Infolge eines mehrwöchigen Streiks der Transportunternehmen im Mai 2005, der insbesondere bei der Fiat-Gruppe zu einem erheblichen Auslieferungsengpass geführt hatte, war der Vorjahresmonat entsprechend schwach ausgefallen. VW (+80 Prozent) und Mercedes (+76 Prozent) konnten im Mai 2006 überdurchschnittlich zulegen. Insgesamt setzten die deutschen Hersteller in Italien 81.700 Pkw ab; dies entsprach einem Marktanteil von über 36 Prozent.
In Großbritannien stieg der Pkw-Absatz erstmals in diesem Jahr leicht um 1 Prozent auf 190.000 Fahrzeuge. Während die gewerbliche Nachfrage um 4 Prozent zulegte, hielten sich die Privatkunden angesichts der nur mäßigen wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin zurück (-2 Prozent). Der Anteil der privaten Neuzulassungen gab auf 44 Prozent nach.
In Frankreich unterschritten die Verkäufe im Mai mit 177.400 Pkw das Vorjahresvolumen um 3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stand ein Arbeitstag weniger zur Verfügung. Die französischen Hersteller verzeichneten einen Verkaufsrückgang von 9 Prozent. Der Absatz der ausländischen Anbieter kletterte dagegen um 4 Prozent und erreichte einen Marktanteil von knapp 47 Prozent. Den Löwenanteil hielten die deutschen Hersteller; im Vergleich zum Vorjahresmonat verkauften sie in etwa gleich viele Fahrzeuge und steigerten damit ihren Marktanteil um nahezu einen Prozentpunkt auf 29 Prozent.
In Spanien wurden im Mai mit 141.400 Pkw 1 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Die private Pkw-Nachfrage legte um 2 Prozent, die Nachfrage nach Firmenwagen um 13 Prozent zu. Einzig das Vermietgeschäft verzeichnete einen Absatzrückgang von 15 Prozent.
Für die ersten fünf Monate 2006 ergibt sich beim Pkw-Absatz in Westeuropa mit 6,52 Mio. Fahrzeugen ein Plus von 3 Prozent. Italien (+13 Prozent) und Deutschland (+3 Prozent) stützten die Gesamtentwicklung. Dagegen verfehlten Großbritannien (-4 Prozent), Frankreich (-2 Prozent) und Spanien (-1 Prozent) das Vorjahresergebnis.
Von Januar bis April 2006 entfielen mehr als die Hälfte der in Westeuropa neu zugelassenen Pkw auf Dieselfahrzeuge. Die deutschen Hersteller sind auf dem wachsenden Dieselmarkt weiterhin hervorragend positioniert und erzielten in den ersten vier Monaten des Jahres einen Marktanteil von über 51 Prozent. In den Neuen EU-Ländern lag ihr Marktanteil im Dieselbereich sogar bei 56 Prozent.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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