Pressemitteilung | Verbraucherzentrale Bayern e.V.
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Wie bereitet man Rhabarber richtig zu? / Essen, Trinken und Genuss - hätten Sie's gewusst?

(München) - Von April bis Mitte Juni hat heimischer Rhabarber Saison. Die rötlich-grünen Stangen bringen frische Säure in die Küche – ob als Kompott, im Kuchen oder herzhaft als Chutney. Gleichzeitig zählt Rhabarber zusammen mit Mangold und Spinat zu den Spitzenreitern im Gehalt an Oxalsäure. Diese Säure behindert die Aufnahme von Eisen, Magnesium und Calcium aus der Nahrung. Durch Schälen und Kochen der Stangen lässt sich der Oxalsäuregehalt deutlich reduzieren.

Wichtig: Das Kochwasser sollte anschließend weggeschüttet werden, da sich ein Großteil der Säure darin sammelt. Besonders empfehlenswert ist es, Rhabarber mit calciumreichen Lebensmitteln zu kombinieren − etwa mit Milch, Joghurt, Quark oder calciumangereicherten Pflanzendrinks. „Calcium bindet die Oxalsäure im Darm, sodass weniger davon im Körper aufgenommen wird,“ sagt Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Da Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen begünstigen kann, sollten Patienten mit Nierenerkrankungen oder der Neigung zu Harnsteinen oxalsäurereiche Lebensmittel vorsorglich meiden.

Vorsicht bei Aluminiumgeschirr und -folie

Säurereiche Lebensmittel können Aluminium aus Kochgeschirr lösen. Bei der Zubereitung von Rhabarber sollte daher kein Aluminiumgeschirr verwendet werden. Wer Rhabarberkuchen oder -kompott abdecken möchte, verwendet ebenfalls besser Frischhaltefolie anstelle von Aluminiumfolie.

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