WindSee-Gesetz: Zügige Reform für attraktiven Offshore-Ausbau
(Berlin) - In einem Positionspapier hat der BDEW heute zentrale Forderungen zur WindSeeG-Novelle 2026 vorgelegt. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:
„Offshore-Windenergie ist ein Riese unter den Erneuerbaren Energien: hohe Strommengen, hohe Volllaststunden, große Bedeutung für die Versorgungssicherheit. Ihr Potenzial zu heben ist eine gewichtige und europäische Aufgabe. Das Ausbleiben von Geboten in der August-Ausschreibung 2025 und das bereits deutlich gesunkene Interesse in der Juni-Ausschreibung 2025 waren umso mehr ein klares Warnsignal: Die Politik muss dringend handeln und das WindSee-Gesetz reformieren.
Für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie braucht es verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen. Projekte müssen in den Ausschreibungen 2027 wieder wirtschaftlich darstellbar sein. Das noch rechtzeitig umzusetzen ist anspruchsvoll. Die Reform des WindSee-Gesetzes muss zügig auf den Weg gebracht werden, dafür braucht es einen Referentenentwurf und Kabinettsbeschluss noch im Sommer. Mit dem BDEW-Positionspapier liegt ein konkreter Vorschlag der Branche vor, wie man den stärkeren Fokus auf Erträge und Kosteneffizienz erreichen kann. Zentrale Hebel sind die Reduktion der Leistungsdichte, die Anrechnung von Offshore-Kooperationsprojekten auf die Ausbauziele und eine einfach umsetzbare Indexierung orientiert am britischen Modell im WindSee-Gesetz.“
Quelle und Kontaktadresse:
(BDEW) Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Reinhardtstr. 32, 10117 Berlin, Telefon: 030 300199-0
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