Pressemitteilung | Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
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Wissmann: „Schnelle Korrektur bei Pendlerpauschale notwendig“

(Frankfurt am Main) - „Das Ziel ist richtig, das Tempo zu langsam“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Vorstoß der SPD, die Streichung der Entfernungspauschale für die ersten 20 Kilometer der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zurückzunehmen: „Die Korrektur sollte sofort und nicht erst vom nächsten Jahr an erfolgen.“ Das Jahressteuergesetz 2008, das gerade im Bundestag beraten wird, biete die gute Chance, das verfassungsrechtlich höchst umstrittene Werkstorprinzip abzuschaffen und die Entfernungspauschale wieder vom 1. Kilometer an zu gewähren. „Die umgehende Streichung würde zu mehr Steuergerechtigkeit beitragen, Steuerzahler, Verwaltung und Gerichte entlasten und die Mobilitätskosten senken“, so der VDA-Präsident.

Der SPD-Vorschlag, die Entfernungspauschale dabei von derzeit 30 Cent pro Kilometer zu kürzen, würde jedoch wieder zu Lasten der Autofahrer gehen. Angesichts stark gestiegener Treibstoffkosten und steuerbedingter Preiserhöhungen sei das Gebot der Stunde, die Entfernungspauschale zu erhöhen anstatt sie einzuschränken. „Die Entfernungspauschale ist kein Spielball der Politik“, so Wissmann. Es gehe darum, die Kosten für die Fahrten zur Arbeit in angemessenem Umfang steuermindernd abzusetzen.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261

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