Zahl der Verkehrsopfer auf Tiefstand / 100 Jahre Straßenverkehrsunfallstatistik / VDA: Vernetzung der Fahrzeuge für noch mehr Sicherheit vorantreiben
(Frankfurt) - Vor 100 Jahren wurde die erste Straßenverkehrsunfallstatistik erstellt jetzt im Jubiläumsjahr erreicht sie gegenüber dem Höchststand von 1970 ein neues Rekordtief. Autofahren in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch aktive und passive Sicherheitssysteme immer sicherer geworden, betont Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), angesichts der neuesten Unfallzahlen für 2006. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Verkehrstoten erstmals unter 5.000 liegen. Das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahr und im Vergleich zu 1970 drei Viertel weniger Opfer.
Eine Schlüsselrolle nehmen dabei auch in Zukunft elektronische und sensorische Systeme wie Bremsassistenten und Abstandshalter ein. Außerdem wollen die deutschen Hersteller 2007 die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander (Car2Car) und mit der Infrastruktur (Car2x-Kommunikation) als aktuelle Aufgabe für mehr Sicherheit voranbringen, so der VDA-Präsident weiter. Auf diesem Weg sollen dann zukünftig Informationen zwischen Fahrzeugen oder mit Infrastruktur-Einrichtungen direkt ausgetauscht werden können. So sollen die Fahrer zum Beispiel auf W-LAN-Basis per Funk früh- und damit rechtzeitig vor potenziellen Gefahren wie Staus, Wander/Baustellen, Notbremsungen vorausfahrender Fahrzeuge oder Unfallstellen gewarnt werden können, um Unfälle noch effektiver zu vermeiden.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Eckehart Rotter, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Westendstr. 61, 60325 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 975070, Telefax: (069) 97507261
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