Pressemitteilung | Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
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ZDH fordert mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten / Unterstützung für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

(Berlin) - Die Diskriminierung des mittelständischen Handwerks gegenüber Energiegroßverbrauchern muss gestoppt werden. So das Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) in einem am 1. Februar in Berlin veröffentlichten Positionspapier zur Energiepolitik. „Die auf Energie lastenden Steuern und Abgaben müssen wieder zurückgeführt werden“, fordert ZDH-Präsident Otto Kentzler. Seine Kritik: „Bei Ökosteuer, Konzessionsabgabe, Förderumlage für Erneuerbare Energien und für Kraft-Wärme-Kopplung werden kleinere Betriebe überproportional zur Kasse gebeten.“

Die deutlichen Energiepreissteigerungen sind eine schwere Hypothek für die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksunternehmen und eine Bedrohung für die Konjunktur insgesamt, so der ZDH. Ein deutliches Mehr an Wettbewerb insbesondere auf den Strom- und Gasmärkten ist daher für das Handwerk unverzichtbar. Dazu soll auch die neue Bundesnetzagentur über eine deutliche Reduzierung der überhöhten Netzdurchleitungsentgelte beitragen. Notwendig ist darüber hinaus eine Überprüfung des Zeithorizonts für den politisch vereinbarten Atomausstieg.

Das Handwerk unterstützt alle Anstrengungen für eine weitere Erhöhung der Energieeffizienz. Hier verfügt das deutsche Handwerk mit spezifischen Produkten und Dienstleistungen über ausgewiesene Kompetenz. Dies gilt auch für alternative, dezentrale Energieversorgungskonzepte wie erneuerbarer Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Damit trägt das Handwerk direkt zu einer versorgungssicheren, preiswürdigen und umweltgerechten Energieversorgung bei. Die Förderpolitik in diesem Bereich gilt es neu zu justieren. Ein aktuelles positives Beispiel ist die Aufstockung und Neugestaltung der Förderansätze für die energetische Gebäudesanierung im Rahmen des Wachstumspaketes der Bundesregierung.

Positionspapier:
>http://www.zdh.de/wirtschaft-und-umwelt/umwelt-und-
energiepolitik/energiepolitische-kernforderungen-
des-handwerks.html<

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) Alexander Legowski, Leiter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin Telefon: (030) 20619-0, Telefax: (030) 20619-460

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