Im Rahmen seiner „Fläminger Tourismusgespräche“ lud der Tourismusverband Fläming e. V. alle potenzielle Netzwerkmitglieder und -partner zu einem Kick-off-Treffen. Im Fokus stand der Start des Projekts „Kooperationsnetzwerk Tourist-Informationen im Fläming“. Um herauszufinden, wo der sprichwörtliche „Schuh drückt“ und wie das Netzwerk bei den Herausforderungen unterstützen kann, setzte man auch auf co-kreative Formate.
Interview mit Daniel Sebastian Menzel und Brigitte Erhardt

Warum fiel Ihre Wahl auf das Format „1-2-4-All“ und nicht auf eine klassische Diskussion?Brigitte Erhardt:„Uns war wichtig, dass alle gehört werden – auch diejenigen, denen es eher schwerfällt, vor größeren Gruppen zu sprechen. Am Format ‚1-2-4-all‘ schätze ich besonders, dass es zuerst Zeit gibt, die Fragestellung für sich selbst zu reflektieren, bevor man in den Austausch geht. Anschließend werden die Ideen im Paar und in der Kleingruppe weiterentwickelt und geschärft, bevor sie mit der gesamten Gruppe geteilt werden. Dadurch haben die Beiträge, die am Ende zusammenkommen, eine ganz andere Qualität als spontane Wortmeldungen. Alle können sich von Anfang an aktiv beteiligen und die knappen Zeitvorgaben sorgen zusätzlich für Dynamik.“Gab es Berührungsängste bei den beteiligten Personen?Daniel Sebastian Menzel:„Die Gruppe bestand aus rund 20 Mitarbeitenden von Tourist-Informationen, Kommunen und Landkreisen. Viele kannten sich bereits. Da wir auch nach Schwierigkeiten in der täg

