Nach jahrelangen kontroversen Verhandlungen haben EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft Guy Parmelin nun ein umfassendes Paket von Abkommen unterzeichnet. Es schafft einen modernen Rahmen für die Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz und ermöglicht in Schlüsselsektoren den reibungslosen Zugang zu einem Markt mit 460 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Das Paket enthält Aktualisierungen von vier bereits bestehenden Abkommen, die der Schweiz Zugang zum EU-Binnenmarkt gewähren. Diese umfassen Luftverkehr, Landverkehr, den freien Personenverkehr und die gegenseitige Anerkennung der Konformitätsbewertung. Darüber hinaus werden fünf neue Abkommen geschlossen. Diese betreffen Lebensmittelsicherheit, ein Stromabkommen, ein Gesundheitsabkommen, ein Abkommen zum finanziellen Beitrag der Schweiz für die Kohäsion in der EU sowie ein Abkommen zur Beteiligung der Schweiz an der EU-Agentur für das Weltraumprogramm.Die Verhandlungspakete müssen noch von der Schweiz und der EU ratifiziert werden, bevor sie vollumfänglich in Kraft treten.Kurz notiertNachrichten vom europäischen Parkett+++ Lille wird Sitz der neuen EU-Zollbehörde +++Der Rat und das Europäische Parlament haben Lille als Standort für die zukünftige Zollbehörde der Europäischen Union (EUCA) ausgewählt. Ihr Auftrag ist es, die Aktivitäten der nationalen Zollbehörden in der gesamten EU zu koor

