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Pressemitteilung

Einigung zur Energieeffizienzrichtlinie der EU - Aufatmen bei der Immobilienwirtschaft

(Berlin) - Die Immobilienwirtschaft atmet auf. Mit der in der Nacht zu Donnerstag erreichten Einigung über die Energieeffizienzrichtlinie ist die Sorge vor Zwangssanierungen vom Tisch. Die Verhandlungspartner haben sich in den Trilogverhandlungen darauf geeinigt, eine Sanierungsquote von drei Prozent vorzugeben, diese aber nur verbindlich für Gebäude der Zentralregierung vorzuschreiben. "Gerade jetzt wo die Immobilienwirtschaft immer wieder vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen steht, hätte eine stärkere Verbindlichkeit der Sanierungsquote jegliches wirtschaftliches Handeln der Wohnungswirtschaft untergraben. Wir sind froh, dass wir weiterhin unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsaspekten, technologieoffen und innovativ zum Erreichen der Energie- und Klimaziele beitragen können" kommentiert Axel Gedaschko, Vorsitzender der BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft und Präsident des GdW Bundesverbandes den erzielten Kompromiss.

Unklar bleibt weiter, inwiefern zukünftig für die langfristige Senkung des Energieverbrauchs auch bereits geleistete Investitionen in die Gebäudeenergieeffizienz angerechnet werden. Außerdem sollen die Mitgliedstaaten Strategien entwickeln, um Investitionen in die Sanierung von öffentlichen und privaten Gewerbe- und Wohngebäuden zu erhöhen. Diese sollen konkrete Maßnahmen beinhalten um umfassende Sanierungen anzuregen, aber auch um kostenoptimale Ansätze für die Gebäudesanierung zu entwickeln. So appelliert die BSI auch an die Bundesregierung: "Wir dürfen uns den Weg nicht versperren, durch kleine Maßnahmen viel erreichen zu können", so Gedaschko.

Quelle und Kontaktadresse:
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Katharina Burkardt, Pressesprecherin
Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin
Telefon: (030) 824030, Telefax: (030) 82403199
E-Mail: burkardt@gdw.de
Internet: http://www.gdw.de
(dvf, cl)