Pressemitteilung

Energiegipfel: Letze Chance für die energetische Gebäudesanierung nutzen

(Berlin) - Die Deutsche Bauindustrie und der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordern die Bundesregierung und die Bundesländer auf, beim Energiegipfel am Freitag die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung auf die Tagesordnung zu setzen. "Es ist fünf vor Zwölf. Bundesregierung und Bundesländer sollten die letzte Chance nutzen und den gordischen Knoten bei der energetischen Gebäudesanierung endlich zerschlagen. Ansonsten ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt. Eine gemeinsame Linie von Bund und Ländern ist nicht nur für den Ausbau der Netzinfrastruktur notwendig", sagt Andreas Mattner, Präsident des ZIA, anlässlich des anstehenden Energiegipfels und der nächsten Sitzung des Vermittlungsausschusses im November. "Die energetische Gebäudesanierung ist ein entscheidender Baustein zum Gelingen der Energiewende. Die Bundesländer müssen ihrer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht werden und ihre Blockadehaltung aufgeben. Wir brauchen endlich grünes Licht bei der Förderung der energetischen Gebäudesanierung", sagt Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Bund und Länder konnten sich im Vermittlungsausschuss bislang nicht auf einen Kompromiss beim Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen einigen. "Die Befürchtung der Länder, dass die steuerliche Förderung sie finanziell zu stark belaste, ist unbegründet. Die Förderung trägt sich von selbst und könnte wie ein Konjunkturpaket vor Ort wirken", ist Mattner überzeugt. Nach einem Gutachten des IW Köln könnten die zu erwartenden Steuermindereinnahmen alleine durch die Umsatzsteuer kompensiert werden. "Ohne einen entscheidenden Impuls wird die Bundesregierung ihr Ziel verfehlen und eine jährliche Sanierungsrate von zwei Prozent nicht erreichen. Die aktuelle Unsicherheit führt dazu, dass viele Eigentümer abwarten. Eine positive Einigung könnte ein Startschuss sein und dazu beitragen, dass das Energieeinsparpotenzial im Gebäudesektor endlich ausgeschöpft wird", so Bauer.

Quelle und Kontaktadresse:
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Dr. Heiko Stiepelmann, stellv. Hauptgeschäftsführer, Kommunikation
Kurfürstenstr. 129, 10785 Berlin
Telefon: (030) 212860, Telefax: (030) 21286240
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de
Internet: http://www.bauindustrie.de
(dvf, tr)


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