Pressemitteilung | Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE)

Ernährungsindustrie wartet weiter auf den Aufschwung / Umsatz sinkt im ersten Quartal 2003 um 0,6 Prozent

(Bonn) - Mangelnde Konsumlust und intensiver Preiswettbewerb haben im 1. Quartal 2003 erneut für einen Umsatzrückgang von 0,6 Prozent in der Ernährungsindustrie gesorgt. Bereits im Jahr 2002 waren die Umsätze um 1 Prozent gesunken. Die schwierige Absatzsituation zwingt die Branche zu weiteren Rationalisierungsschritten: die Zahl der Beschäftigten ging um 0,8 Prozent auf 524.169 zurück.

Wie dramatisch die Situation ist, zeigt auch die Entwicklung der Preise: Während sich die Erzeugerpreise der Landwirte in den ersten drei Monaten um 4 Prozent erhöhten, stagnierte die Preisentwicklung bei Lebensmitteln. "Damit geraten die Erträge unserer vielen kleinen und mittelständischen Betriebe weiter unter Druck", sagte Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). "Arbeitsplätze geraten in Gefahr."

Die Verbraucher profitieren bislang noch vom Wettbewerb im Lebensmittelhandel. Der Druck der Discounter sorgte im gesamten Lebensmitteleinzelhandel für Preissenkungen seit Jahresbeginn um 2 Prozent. Zum Vergleich: Der Preisindex für gesamte Lebenshaltung stieg um 1,2 Prozent.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn Telefon: 0228/308290, Telefax: 0228/3082999

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