Pressemitteilung

Mit neuem Community-Tarif ins Schwarze getroffen / Erste Kunden von BREKO-Mitgliedsunternehmen profitieren vom bislang einzigartigen Community-Tarif - eine Flatrate für alle Verbindungen / Das BREKO-Mobilfunkprojekt macht es nun möglich

(Bonn) - Seit dem 1. Oktober können Kunden von Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) nicht nur hochleistungsfähige Festnetzanschlüsse, sondern auch günstige Mobilfunkangebote nutzen. Das vor kurzem an den Start gegangene BREKO-Mobilfunkprojekt macht es nun möglich. Bei der vor zwei Jahren gegründeten Einkaufsgenossenschaft (BREKO eG) wurden Vorleistungskonditionen des Netzbetreibers Telefónica Germany, der ebenfalls BREKO-Mitglied ist, ausgehandelt. Ergebnis: Mitgliedsunternehmen nutzen das Vorleistungsangebot, das den Partnern interessante Community-Angebote ermöglicht und ideal auf die Bedürfnisse der Kunden von Regional- und City-Carriern zugeschnitten ist.

KielNET, Stadtwerke Schwedt oder auch die htp können nun erstmalig zielgruppengerechte Mobilfunkprodukte anbieten, etwa den in der Branche einzigartigen Community-Tarif - eine Telefonflatrate. Dass die Carrier in ihrer Region damit ins Schwarze getroffen haben, macht Ralf Kleint, Geschäftsführer htp und Präsident des BREKO, deutlich: "Bereits kurz nach dem offiziellen Startschuss konnten wir eine Vielzahl von Mobilfunk-Kunden begrüßen, die sofort den neuen Tarif gebucht haben. Denn bei einem Grundpreis von monatlich 2,50 Euro haben unsere Kunden nun die Möglichkeit - innerhalb ihres vertrauten Umfelds - von Handy zu Handy zu telefonieren. Genauso wie von Handy zum Festnetz und umgekehrt." Viel-Telefonierer oder Sparfüchse kommen damit auf ihre Kosten. Eine Datenflatrate kann ebenfalls hinzugebucht werden.

"Für Telefónica Germany bietet die Zusammenarbeit mit BREKO ein interessantes Geschäftsmodell", sagt Michiel van Eldik, Managing Director Wholesale & Partner Management, Telefónica Germany. "Durch die Einkaufsgemeinschaft entstehen Effizienzvorteile und Skaleneffekte, die schließlich allen Beteiligten zu Gute kommen." Das unterstreicht Kleint: "Das Genossenschaftsmodell stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedsunternehmen" und ergänzt: "Künftig können die beteiligten Regional- und City-Carrier ihren Kunden einen hochleistungsfähigen Breitbandanschluss und ein attraktives Mobilfunkangebot aus einer Hand anbieten und durch ihre Mobilfunkaktivitäten auch eine zusätzliche Marge erwirtschaften."


BREKO-Mobilfunkprojekt stärkt Position der regionalen Carrier

Für das SIM-Kartenmanagement, die Abrechnung zwischen den Kooperationspartnern und weitere administrative Dienstleistungen konnte mit der Swiss Post Solutions GmbH, Oberhausen, ein weiteres BREKO-Mitglied als Partner gewonnen werden. SPS sorgt beispielsweise für die Verteilung der SIM-Karten sowie die Abrechnung gegenüber den Genossenschaftsmitgliedern.

Peter Bauknecht, Solution Director Billing & Payment der SPS, sieht ebenfalls nur Vorzüge in der Kooperation: "Das Modell des BREKO-Mobilfunkprojekts White Label SIM Card beweist eindrucksvoll, wie sich durch konsequentes Bündeln und Outsourcing kritischer Prozesse Skaleneffekte erzielt und zum Vorteil aller Beteiligten genutzt werden können. SPS ist stolz darauf, als assoziiertes Mitglied des BREKO einen Betrag zu diesem Projekt zu liefern und am Erfolg des Vorhabens mitzuwirken."

Dem schließt sich Karsten Schmidt an, Vorstandsvorsitzender der BREKO Einkaufsgemeinschaft: "Es freut uns, dass die ersten BREKO-Mitglieder mit attraktiven sowie ideal auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Mobilfunktarifen in den Markt gehen. Das beweist die Tragfähigkeit der Idee, über diese Einkaufsgemeinschaft die jeweiligen Stärken und Kompetenzen der Mitgliedsunternehmen zu bündeln und auf diese Weise neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Mobilfunkprojekts haben wir bereits viele weitere Ideen für die Einkaufsgemeinschaft."


Über den BREKO:

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an.

Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infrastrukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die über 110 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die "weißen Flecken", mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2011 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der Entwicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht.
Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO)
Pressestelle
Reuterstr. 159, 53113 Bonn
Telefon: (0228) 24999-70, Telefax: (0228) 24999-72
E-Mail: breko@brekoverband.de
Internet: http://www.brekoverband.de
(dvf, cl)


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