Pressemitteilung

Tarifrunde Banken: ver.di verstärkt Druck auf Arbeitgeber - neue Warnstreikwelle

(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Beschäftigte bei privaten und öffentlichen Banken erneut zu Warnstreiks aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. In einer zweiten Warnstreikwelle, die am Mittwoch mit Streiks in Berliner Kreditinstituten startet, wird es auch zu ganztägigen Warnstreiks kommen.

Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für die rund 220.000 Bank-Beschäftigten, in denen die Arbeitgeber in der dritten Runde ein inakzeptables Angebot vorgelegt haben.

"Wir erwarten, dass die Bank-Arbeitgeber ihre Verweigerungshaltung aufgeben und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, mit dem sie den Beschäftigten Respekt und Wertschätzung entgegenbringen", betont ver.di-Verhandlungsführerin und Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch.

Das vorliegende Angebot der Arbeitgeber sehe eine Erhöhung der Gehälter um weniger als 1,4 Prozent umgerechnet auf zwölf Monate vor.
Damit liege es weit unter der Inflationsrate und bedeute einen Reallohnverlust für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber müssten ihr Angebot deutlich erhöhen, forderte die Gewerkschafterin.

Mit den Warnstreiks würden die Beschäftigten ihre Empörung über das unzureichende Angebot deutlich machen, so Beate Mensch weiter. Berlin werde am Mittwoch den Auftakt bilden. Die Aktionen würden in den darauffolgenden Tagen in anderen Städten fortgesetzt.

Bewegung forderte die ver.di-Verhandlungsführerin von den Arbeitgebern auch in den weiteren Forderungen, die ver.di für diese Verhandlung aufgestellt hat.

Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Gehalt sowie tarifliche Schutzregelungen für Beraterinnen und Berater, eine Ausbildungsquote von sieben Prozent, die unbefristete Übernahme von Auszubildenden, die Verlängerung der Vorruhestandsregelung und tarifliche Verbindlichkeit für besseren Gesundheitsschutz.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand
Pressestelle
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 6956-0, Telefax: (030) 6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
Internet: http://www.verdi.de
(dvf, cl)


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Ausgabe 07|Oktober 2014
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