Pressemitteilung

Vorteile für alle Seiten / Technische und vertragliche Regeln zum Schlauchlining jetzt unter dem Dach der DWA vereinheitlicht

(Hennef) - Rund sechs Jahre hat es gedauert, nun liegt das erste Regelwerk vor, das technische und vertragliche Standards für die Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden einheitlich und umfassend zusammenführt. Kommunen, Ingenieurbüros und die herstellende Industrie haben für den Umgang mit vor Ort härtenden Schlauchlinern Rahmenbedingungen formuliert, die jetzt von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) in zwei aufeinander abgestimmten Arbeits- und Merkblättern veröffentlicht wurden.

Vorstufe: Anfänge einer Produktregelung beschrieben

Das als Entwurf vorliegende überarbeitete Arbeitsblatt DWA-A 143-3 beschreibt Anforderungen an Produkte und Materialkennwerte. Das Merkblatt DWA-M 144-3 zeigt, wie diese Anforderungen in Ausschreibungen vertragssicher und verfahrensgerecht formuliert werden können. Ein zentrales Element hierfür sind die im Merkblatt enthaltenen Regelstatiken für alle am Markt verfügbaren Schlauchliner. Die Kosten von rund 70.000 Euro und der Aufwand, die Produkte in Materialkenngruppen zusammenzufassen und statisch berechnen zu lassen, haben die Hersteller nicht davon abgehalten, den Weg zur Produktregelung mitzugehen, denn die Vorteile für alle Beteiligten sind offensichtlich.

Gemeinschaftsaufgabe: Einheitliche Qualitätsstandards und Rechtssicherheit

Die von der DWA neu herausgegebenen Regeln setzen einheitliche Maßstäbe und beseitigen damit Probleme im Arbeitsalltag. Die bisherige Vielzahl unterschiedlicher Veröffentlichungen von mit dem Thema befassten Fachverbänden führt zu partiell unterschiedlichen Aussagen zum gleichen Sachverhalt und somit zu Unsicherheiten. Mit der Einigung auf gemeinsame Standards sind unabhängig voneinander existierende Regelwerke verschiedener Verbände und Vereinigungen überflüssig und können vom Markt zurückgezogen werden.

An der Erstellung der neuen Regeln waren neben der DWA und den Vertretern von Kanalnetzbetreibern, Planern und Herstellern auch der Verein der Sanierungsberater (VSB) und der Rohrleitungsverband e. V. (RSV) beteiligt.

Kanalsanierung: Weitere Schritte folgen

Die Vereinheitlichung der Beschreibung von Technik und Vertragstexten für vor Ort härtende Schlauchliner ist laut DWA erst der Anfang. In einem nächsten Schritt sollen auch für andere Kanal-Renovierungs- sowie für Kanal-Reparaturverfahren allgemeingültige Standards geschaffen werden.

Die Regelstatiken stehen allen DWA-Mitgliedern in Papierform über die Bibliothek und digital über den Mitgliederbereich der Homepage sowie die DWA-Literaturdatenbank zur Verfügung.

Auskünfte zu den neuen Regeln erteilt Dipl.-Ing. Christian Berger, Theodor-Heuss-Allee 17, 53567 Hennef, Telefon 02242 / 872-126,
E-Mail: berger@dwa.de.

Quelle und Kontaktadresse:
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Pressestelle
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Telefon: (02242) 8720, Telefax: (02242) 872135
E-Mail: presse@dwa.de
Internet: http://www.dwa.de
(dvf, cl)


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