Pressemitteilung | Unternehmensverband Östliches Ruhrgebiet e.V.

Leistungsfeindliche Steuersätze senken!

(Dortmund) - Der deutsche Einkommensteuerspitzensatz einschließlich Solidaritätszuschlag von 51,2 Prozent ist der sechsthöchste unter den siebzehn wichtigsten Industrieländern. Die Kapitalgesellschaften müssen die neunthöchste Steuerlast tragen. Die 10 Prozent der Steuerpflichtigen mit den höchsten Einkünften (mehr als 63.000,00 Euro im Jahr) bringen die Hälfte des Einkommensteueraufkommens auf. Damit ist Deutschland ein Hochsteuerland.

Um ein umfassendes Bild der auf einer Volkswirtschaft lastenden Abgaben zu bekommen, müssen neben den Steuern auch die Sozialbeiträge berücksichtigt werden. Mit einer Abgabenquote von 42,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts lag die Bundesrepublik 2001 europaweit nur noch im Mittelfeld. Staaten wie Spanien (36 Prozent), Großbritannien (38,7 Prozent) oder die Niederlande (40,7 Prozent) hatten eine deutlich niedrigere Steuer- und Abgabenquote.

Ursache für die schwache Mittelfeldposition Deutschlands sind das niedrige Wirtschaftswachstum und die zunehmende Schwarzarbeit. Im europäischen Wachstumsranking belegt die Bundesrepublik seit längerem nur noch hintere Plätze. Im Jahr 2002 langte es nur zu einem Mini-Zuwachs von 0,2 Prozent. Die am Fiskus vorbeigeschleuste Wirtschaftsleistung ist dagegen auf den Rekordwert von 350 Mrd. Euro gestiegen.

Um das Wachstum zu stimulieren, die Schwarzarbeit zu legalisieren und damit die Steuerquellen wieder zum Sprudeln zu bringen, gibt es ein einfaches und probates Mittel: Die leistungsfeindlichen Steuersätze senken!

Quelle und Kontaktadresse:
Unternehmensverbände für Dortmund und Umgebung Prinz-Friedrich-Karl-Str. 14 44135 Dortmund Telefon: 0231/9520520 Telefax: 0231/95205260

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