Pressemitteilung | Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC)

Vertreter der Branche treffen sich zum „Dialog der Veranstaltungswirtschaft“

(Kelsterbach) - Als Fortsetzung des Dialoges mit DIHK Präsident Dr. Braun in Kassel im Oktober vergangenen Jahres, trafen sich erneut die Verbände der Veranstaltungs-Branche und deren Vorsitzende am 02. Februar 2005 anlässlich der STB Seminar- und Tagungsbörse in Berlin.

Interessengemeinschaft verabredet regelmäßige Zusammenkünfte
Alle Beteiligten waren sich einig, dass sie keinen neuen Verband ins Leben rufen wollen, sondern vielmehr den „Dialog der Veranstaltungswirtschaft“ als losen Zusammenschluss.

Regelmäßig wollen sich die Teilnehmer nun mindestens zweimal jährlich treffen, wobei der Vorsitz des „Dialoges“ jährlich wechseln wird.

Bereits das erste Treffen in Kassel hatte deutlich gemacht, dass sich die unterschiedlichen Vertreter der Branche in Zukunft viel mehr austauschen wollen und müssen, um gemeinsame Ziele zu erarbeiten und zu kommunizieren.
Gerade wegen der sehr heterogenen Struktur und der individuell sehr unterschiedlichen Ziele und Aufgabenschwerpunkte war es für die Veranstaltungswirtschaft bisher nur in sehr begrenztem Maße möglich, auf ihre Probleme und Interessen hinzuweisen und die Notwendigkeit einer positiven Wahrnehmung und Unterstützung in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung in der BRD zu vermitteln.

Dementsprechend steht in unmittelbarer Zukunft die Erarbeitung eines Punkte-Kataloges mit Fragen und Anliegen die für die gesamte Branche mehrheitlich als vorrangig betrachtet wird im Vordergrund. D.h. die Lösung und die Problematisierung von Fragen, die ein Verband alleine nicht bewerkstelligen kann oder die anstatt nur auf kommunaler Ebene vielmehr auch auf Landes- und Bundesebene gesucht werden müssen.

Aus- und Weiterbildung
Gerade im Bereich der Aus- und Weiterbildung sehen die Vertreter des „Dialoges der Veranstaltungswirtschaft“ auf Bundesebene großen Handlungsbedarf und damit ein typisches Thema für die Interessengemeinschaft.

In einer Branche, die in der Vergangenheit von Quereinsteigern geprägt war, existieren in der Zwischenzeit eine Vielzahl von Möglichkeiten und Wegen branchenspezifische Berufe zu erlernen. Die Bandbreite der Ausbildungsdauer liegt hier zwischen 3 Wochen und 3 Jahren.

Nur bundeseinheitliche Regelungen mit entsprechenden Anerkennungen und der qualitativen Bewertung und Überprüfung der sehr unterschiedlichen Fortbildungsträger und Einrichtungen können hier vernünftige und professionelle Entwicklungen für die Branche auf den Weg bringen.

Speziell zu diesem Thema möchte der Dialog der Veranstaltungswirtschaft im nächsten Gespräch mit Dr. Braun auch die IHKs zur Unterstützung miteinbeziehen.

VersammlungsstättenVerordnung
Die Vertreter des Dialoges der Veranstaltungswirtschaft sind sich einig darüber, dass die Branche zukünftig noch sehr viel mehr als in der Vergangenheit bei der Erarbeitung weiterer Fassungen dieser Bestimmungen Einfluss erhalten muss.

„Nur eine einheitliche Sprache und frühzeitige Beteiligung der Veranstaltungswirtschaft wird es in Deutschland, und zukünftig zunehmend in Europa schaffen, unsinnige Überbürokratisierungen und sinnfreie Regulierungswut, die keine de facto Verbesserung von Sicherheit und Besucherschutz darstellt in Grenzen zu halten und dafür zu sorgen, dass die Dienstleistungsidee und damit das Erfüllen der Kunden – und Gästewünsche im weltweiten und globalisierten Wettbewerb der Zukunft Priorität erhält,“ so August Moderer, Präsident EVVC.

Wahrnehmung der Branche
Damit all dies in Zukunft in kleinen Schritten realisierbar wird, besteht beim Dialog der Veranstaltungswirtschaft Einigkeit, dass die Wahrnehmung der Branche bei Politik und Öffentlichkeit ein entscheidendes Leitmotiv der zukünftigen Arbeit sein muss.

Besonders Themen wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland werden hierbei auch den Fokus auf die Veranstaltungswirtschaft legen und sollten als Katalysatoren für die Vermittlung gemeinsamer Interessen einbezogen werden
Gleichzeitig gilt es auch gerade in Zeiten, in denen die Kommunen, die Länder und der Bund mit immer weniger Mitteln auskommen müssen, auf Entwicklungen Einfluss nehmen und die Politik bei ihren Entscheidungen zu beraten.
Hierbei sind sowohl unkontrollierte Entwicklungen von Überkapazitäten von Veranstaltungszentren als auch „sparen um nahezu jeden Preis“ im kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld klassische Zukunftsthemen der Interessensgemeinschaft.

Folgende Verbände sind beim Dialog der Veranstaltungswirtschaft vertreten:

DeGeFest - Deutsche Gesellschaft zur Förderung und Entwicklung des Seminar- und Tagungswesens
DTHG - Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.
DTV - Deutscher Tourismusverband e.V.
DZT - Deutsche Zentrale für Tourismus
EVVC - Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren
FAMAB - Fachverband Konzeption und Dienstleistung, Design, Exhibition, Event e.V.
GCB - German Convention Bureau e.V.
ICCA - The International Congress and Convention Association
Idkv - Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft e.V.
INTHEGA - Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V
ISES – ISES Europe
MPI Germany - Meeting Professionals International
VDKD - Verband der deutschen Konzertdirektionen
VDT - Verband deutscher Tonmeister e.V.
Veranstaltungsplaner.de - Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V.
VPLT - Verband für professionelle Licht und Tontechnik e.V.

Quelle und Kontaktadresse:
Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) c/o Congress Centrum Mainz Frau Antje Münsterberg Rheinstraße 66 55116 Mainz Telefon: 06131/242110, Telefax: 06131/242100

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