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Verbands-Presseticker

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Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) - Bundesgeschäftsstelle

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich dafür ausgesprochen, die Regelungen zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbständige künftig unbefristet gelten zu lassen. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken wies darauf hin, die freiwillige Arbeitslosenversicherung habe sich bewährt, wie eine DJV-Umfrage unter freien Journalistinnen und Journalisten gezeigt habe. "Selbständige haben oft keine langfristigen Verträge und sollten durch die Arbeitslosenversicherung auch weiterhin vor dem Gang zum Sozialamt geschützt werden, wenn einmal eine Flaute kommt", sagte Konken. "Die freiwillige Absicherung stabilisiert Selbständige in Krisenzeiten wie diesen." Eine Koalition, die sich die Förderung der Selbständigkeit auf die Fahnen geschrieben habe, müsse jetzt zeigen, dass sie es ernst damit meine.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

(Frankfurt am Main) - "Die Bundesrepublik braucht eine nationale Bildungsstrategie", erklärte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag (17. Dezember 2009) in Frankfurt am Main. Der gestrige (16. Dezember 2009) Bildungsgipfel habe deutlich gemacht, dass Bildungspolitik ohne gemeinsame Zielperspektive zu einem inhaltsleeren, unwürdigen Geschachere um Milliarden verkomme. Die Ergebnisse des Gipfels bezeichnete Thöne als "völlig unzureichend".

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)

(Berlin) - Die deutschen Versicherer fordern die Teilnehmer des Kopenhagener Klimagipfels auf, sich auf für alle Länder bindende CO2-Reduktionsziele zu verständigen. "Wir verfolgen die zähen Verhandlungen in Kopenhagen mit großer Sorge und warnen vor einem Scheitern der Gespräche", sagt der Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des GDV, Jörg von Fürstenwerth, am Donnerstag (17. Dezember 2009) in Berlin.

Deutsche Säge- und Holzindustrie e.V. (DeSH) - Hauptgeschäftsstelle

(Berlin) - Die Firmen des BSHD bedauern die vom DFWR proklamierte unbedachte und mittlerweile zurückgenommene Entscheidung zum Ausstieg des DFWR aus dem Lenkungsausschuss zur HAF-Nachfolge-Regelung und die in der Branche und vor allem in der Politik dadurch hervorgerufenen Irritationen, die nicht zuletzt auch durch die auf dem Holzbautag in Garmisch-Partenkirchen von den Verantwortlichen von DFWR und Plattform Holz inszenierte Vorstellung verstärkt wurden. Letztere offensichtlich von langer Hand geplante durchsichtige Aktion sollte den BSHD zum Sündenbock für das durch schlechte Moderation und falsche Entscheidungen selbst verschuldete Desaster im Lenkungsausschuss abstempeln. Für die Firmen des BSHD ist das bisherige Leitungs-Team des gescheiterten Lenkungsausschusses daher kein adäquater Ansprechpartner für eine weitere Lösungssuche.

Bitkom e.V.

(Berlin) - Soziale Online-Netzwerke werden auch beim Versand von Weihnachtsgrüßen immer populärer. Jeder zehnte Deutsche will in diesem Jahr Grüße zum Fest per Internet-Eintrag aussprechen, beispielsweise in Communitys oder Blogs. 28 Prozent schicken zu diesem Anlass E-Mails, vor einem Jahr waren es noch 33 Prozent. Handy-Kurznachrichten (SMS) will weiterhin gut jeder Fünfte versenden. An der Spitze stehen wie im vergangenen Jahr die traditionelle Weihnachtskarte oder ein Weihnachtsbrief per Post. Jeder Zweite versendet auf diesem Weg seine Grüße - Tendenz allerdings stark abnehmend. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute (17. Dezember 2009) in Berlin mit. Grundlage ist der WebMonitor von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa, bei dem 1.000 Personen befragt wurden. "Kaum sind E-Mails eine Alternative zur traditionellen Weihnachtskarte geworden, bekommen sie von Web-2.0-Technologien neue Konkurrenz", sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

Bund der Deutschen Landjugend e.V. (BDL)

(Berlin) - "Die Übergabe der Erntekrone ist immer ein ganz besonderes Ereignis für uns", betonte Hans-Michael Goldmann, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ELV). "So wird deutlich, wo unsere Wurzeln sind." Traditionell übergibt der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) im Herbst die Erntekrone an den ELV-Ausschuss. In diesem Jahr hatte sich der Termin aufgrund der Bundestagswahlen in den Dezember verschoben.

Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA)

(Düsseldorf) - Das Auge ist ideal für die schonende Diagnostik - mit geübtem Blick und innovativen Untersuchungsmethoden kann der Augenarzt Anzeichen vieler Allgemeinerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen in einem frühen Stadium erkennen.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Für die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock ist der Berliner Bildungsgipfel eine "große Enttäuschung". "Vor einem Jahr in Dresden haben die Regierungschefs Investitionen von bis zu 30 Milliarden Euro pro Jahr versprochen. Nun wird dieser Bedarf durch schlichte Zahlenakrobatik mehr als halbiert," sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock am Mittwoch (16. Dezember 2009) in Berlin. Neue Posten im Bildungsetat zu verbuchen, helfe der Bildungsrepublik Deutschland nicht auf die Beine. "Die Pensionen von Professoren und Lehrern oder die Kosten für den Unterhalt von staatlichen Gebäuden sind keine Bildungsinvestitionen. Es ist bedauerlich, dass Bund und Länder zu solchen Methoden greifen. Bessere PISA-Ergebnisse werden wir so nicht erreichen", sagte Sehrbrock.

Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP)

(Berlin) - Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) fordert Bund und Länder anlässlich des gestrigen (16. Dezember 2009) Bildungsgipfels auf, konkrete finanzielle Zusagen und klare Verteilungen von Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern zu vereinbaren.

Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

(Berlin) - "Der Bildungsgipfel II war eine unwürdige Veranstaltung", erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. "Das Treffen machte deutlich, dass Bund und Länder die Schaffung einer Bildungsrepublik nur als Etatbelastung betrachten. Nach dem Bundestagswahlkampf ist die Luft offensichtlich raus und man möchte sich die Bildungsrepublik vom Halse schaffen." Der VBE erwarte von Bund und Ländern eine sofortige Rückkehr zu den Zielen des Dresdner Bildungsgipfels 2008 und die Abkehr von politischer Schacherei und Trickserei, so Beckmann.

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