Verbands-Presseticker
(München) - "Bei der Gestaltung von Schulräumen müssen Schulleitungen, Kollegien und letztlich auch Schüler mehr Mitspracherecht bekommen. In vielen Fällen gehen die Gesichtspunkte der planenden Architekten an ihren Bedürfnissen vorbei. Das müssen wir ändern", forderte der Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Fritz Schäffer, im Vorfeld einer BLLV- Fachanhörung zum Thema "Pädagogik und Schulbau". Die Gestaltung von Schulgebäuden, Außenanlagen und Klassenzimmern hat so vielfältige Wirkungen auf die Nutzer, dass die Pädagogik vom "Dritten Erzieher" spricht. Demnach haben nicht nur Schüler und Lehrkräfte großen Einfluss auf das Lern- und Arbeitsklima, auf Atmosphäre und Verhaltensweisen, sondern auch die Gestaltung des Raumes. Schäffer: "Sie kann be- und verhindern, aber auch unterstützen und Perspektiven öffnen." Seiner Ansicht nach muss moderne Bauplanung als sozialer Prozess verstanden werden, "an dem alle beteiligt sind, die in dem betreffenden Gebäude viele Jahre verbringen müssen - dazu gehören auch die Schüler." Er regte an, in Bayern einen Schulbaupreis auszuloben, mit dem vorbildliche Lösungen ausgezeichnet werden. Der BLLV hofft darauf, dass solche Positivbeispiele möglichst viele Nachahmer finden und einen Umdenkprozess bei den Verantwortlichen einleiten. "Das dafür erforderliche Kuratorium könnte mit Vertretern der Bayerischen Architektenkammer, des Kultusministeriums des Städte- und Gemeindetages, Experten für Schulbau sowie des BLLV besetzt sein."
(Heppenheim) - Die politische Flickschusterei im Gesundheitswesen bleibt auch mit der neuen Koalition erhalten. Die finanziellen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger als Finanzier des Gesundheitssystems werden zwangsläufig noch größer.
(Berlin) - Die rund 800 Mitglieder des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Auf der gestrigen (18. November 2009) Jahresversammlung wurde Günther Cramer zum neuen Präsidenten der Interessenvertretung der Solarbranche gewählt. "Die Photovoltaik ist auf dem besten Wege, sich zu einer starken Säule der Energieversorgung zu entwickeln. Dabei werden die kommenden Jahre für einen nachhaltigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik entscheidend sein," erklärt Cramer. "Das EEG hat maßgeblich zum Entstehen dieser Wachstumsbranche mit einer Vielzahl an Arbeitsplätzen und lokaler Wertschöpfung beigetragen. Wir werden das Gesprächsangebot der neuen Bundesregierung bezüglich einer Überprüfung der Einspeisevergütung für Solaranlagen gerne aufgreifen und hier in einen konstruktiven Dialog eintreten. Denn nur ein starker heimischer Markt ermöglicht der PV-Branche den Ausbau der Technologieführerschaft und führt die Solarbranche in die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Energieträgern."
(Berlin/Bonn) - Zum Ende des Jahres 2009 läuft die Amtszeit von Professor Dr. Dagmar Schipanski als Präsidentin der Deutschen Krebshilfe aus. Die Mitgliederversammlung der gemeinnützigen Organisation wählte am 18. November 2009 Professor Dr. Harald zur Hausen zum neuen Präsidenten. Er wird die Deutsche Krebshilfe in den nächsten Jahren repräsentieren. Heute, am 19. November, stellte zur Hausen in Berlin seine Arbeitsschwerpunkte vor. Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Hans-Peter Krämer, beglückwünschte ihn zur Wahl und bedankte sich bei Schipanski für die in den vergangenen zehn Jahren geleistete ehrenamtliche Tätigkeit.
(Berlin) - Vor einem Jahr am 20. November 2008 haben die Lehrerorganisationen VBE aus Deutschland, GÖD aus Österreich und LCH aus der Schweiz in ihrer «Erklärung von Wien» vor einem drohenden Lehrermangel im deutschsprachigen Raum gewarnt und verlangt, dass das Problem des zunehmenden Lehrermangels nicht durch Abstriche an der Qualität der Lehrerbildung bekämpft werden darf. Ein Jahr danach müssen wir in allen drei Ländern eine Verschärfung der Situation feststellen. "Allein in Deutschland müssen in den nächsten Jahren 400 000 Lehrkräfte, die durch Pensionierung ausscheiden, ersetzt werden, in der Schweiz und Österreich sind es ebenfalls fast 100 000", erklärt der Bundesvorsitzende des VBE Udo Beckmann.
(Düsseldorf) - Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht Richtlinien für den respektvollen Umgang in Social Media. Mit dem "Social Media Code of Ethics" definiert der BVDW sechs Empfehlungen für Werbungtreibende zur Kommunikation mit Nutzern in Blogs, Social Networks und auf Websites mit Social-Bereichen. Der ausführliche Leitfaden ist auf der Website des BVDW unter www.bvdw.org erhältlich.
(Dresden/Düsseldorf) - Am 21. November führt der Berufs- und Fachverband "Freie Heilpraktiker e.V.", einer der großen Heilpraktikerbundesverbände, mit seiner Landesorganisation Sachsen, im "Internationalem Congress Center Dresden Maritim Hotel" zum 13. mal sein jährlich stattfindendes Symposium durch. Über 600 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker besuchen diese Weiterbildungsveranstaltung mit angeschlossener Industrieausstellung.
(Düsseldorf) - Ziel der neuen Richtlinie VDI 3404 "Generative Fertigungsverfahren - Rapid Technologien" ist, dem Anwender (Auftraggeber) und dem Hersteller (externen wie internen Dienstleistern) praxiserprobte Hinweise und Empfehlungen zu geben, die Kommunikation zwischen Kunde und Lieferant zu verbessern und zu einer verbindlichen Leistungsgestaltung und einer reibungsfreien Abwicklung beizutragen.
(Berlin) - Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat die Gespräche mit der Selbstverwaltung über den weiteren Aufbau einer Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen aufgenommen. Bei einem Treffen mit Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Dr. Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Vorstands des GKV-Spitzenverbandes, wurde die im Koalitionsvertrag verabredete Bestandsaufnahme eingeleitet, bei der der mögliche Leistungsumfang der Gesundheitskarte sowie das Geschäftsmodell und die Organisationsstrukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der gesundheitskarte mbH (Gematik) und ihr Zusammenwirken mit der Selbstverwaltung und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie die bisherigen Erfahrungen in den Testregionen überprüft und bewertet werden sollen.
(Bremen) - Vier junge Wissenschaftler wurden gestern (18. November 2009) mit dem Studienpreis 2009 für herausragende mittelstandsbezogene wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde im Haus Schütting überreichte Berend Erling, Vorsitzender des Fördervereins für Mittelstandsforschung, die mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preise. Die Festrede hielt Wirtschaftsstaatsrat Dr. Heiner Heseler. Den Studienpreis vergeben der Förderverein für Mittelstandsforschung, die Handelskammer Bremen und die Hochschulen der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten alle zwei Jahre.






