Verbands-Presseticker
(Berlin) - Verschiedene rezeptpflichtige Medikamente können als Nebenwirkung den Schlaf stören. Dazu gehören unter anderem einige Arzneimittel gegen Demenzen oder Depressionen, Schilddrüsenhormone und Blutdrucksenker. "Der Apotheker informiert Patienten gerne über Nebenwirkungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Wer Medikamente als Ursache seiner Schlafstörung vermutet, sollte mit dem verordnenden Arzt sprechen", so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Geschäftsführung von manager magazin Online aufgefordert, von offensichtlich geplanten Stellenstreichungen in der Redaktion des Online-Mediums abzusehen. "Der Verlust redaktioneller Arbeitsplätze in der Online-Redaktion des Manager Magazins wäre nicht nur bitter für die Betroffenen, sondern würde auch das anerkannte journalistische Niveau des Mediums auf Dauer gefährden", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Hintergrund sind Überlegungen bei manager magazin Online, das Portal neu zu strukturieren und künftig weniger Redakteure zu beschäftigen. Entsprechende Pläne wurden auf Nachfrage des DJV bestätigt. Die Zahl der zur Disposition stehenden Redaktionsjobs sei noch nicht bekannt, hieß es.
(Hannover) - Der SoVD (Sozialverband Deutschland e.V.) in Niedersachsen warnt vor der Zusammenlegung von Sozial- und Verwaltungsgerichten. Der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann hatte am 12. November im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" angekündigt, die Fusion bald vornehmen zu wollen. "Dieser Plan ist unsinnig und schädlich. Unter der Zusammenlegung würden vor allem die betroffenen Menschen leiden", sagt der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer dazu. "Das ist, als ob man Polizei und Berufsfeuerwehr zusammenlegen würde. Die Einsatzgebiete erfordern aber einen hohen Spezialisierungsgrad der Handelnden, um wirklich hilfreich sein zu können. Das ist bei Gericht ähnlich", betonte er. Damit unterstützt der SoVD die Kritik des Deutschen Sozialgerichtstages. Seine Präsidentin Monika Paulat hatte die Pläne als schlechte Nachricht für die Sozialversicherten und Hilfsbedürftigen bezeichnet.
(Berlin) - Das wichtigste Ziel der neuen Bundesregierung muss es sein, endlich stabile Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie zu schaffen. Diese Forderung stellte der BPI auf seinem 14. Unternehmertag in Berlin auf. Grundlage war eine Befragung von 100 Unternehmen der pharmazeutischen Industrie zur wirtschaftlichen Lage und zu den größten Risiken für die Branche. "Sowohl für die Krankenkassen, für die Versicherten als auch für die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie ist es dringend erforderlich, Planbarkeit zu erzeugen. Wir haben in den letzten Jahren einen ständigen Wechsel der gesetzlichen Bedingungen gehabt. So kann man kein Unternehmen und erst recht kein soziales Sicherungssystem führen" erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI.
(Berlin) - Aus Sicht des Medizintechnik-Branchenverbands SPECTARIS ist eine Optimierung der Forschungsförderung notwendig, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken. "Die Medizintechnik als Hightech-Branche hat in der Vergangenheit stark von einer zielgerichteten Projektförderung profitiert", sagte SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens anlässlich der weltweit größten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf. Diese Förderung habe dazu beigetragen hat, dass die Medizintechnik in vielen Bereichen Weltmarktführer sei. Die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung lehnt der Verband deshalb dann ab, wenn dies zu Lasten der Projektförderung gehe.
(Berlin) - Um das schwarz-gelbe Versprechen einer "Bildungsrepublik Deutschland" einlösen zu können, muss die neue Bundesregierung Prioritäten setzen. Das machte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf der DGB-Tagung "Mit guter Bildung aus der Krise" deutlich. "Einen Dreiklang aus Steuersenkungen, Haushaltskonsolidierung und Zukunftsinvestitionen in Bildung wird es nicht geben. Das wäre die Quadratur des Kreises", sagte Sommer am Donnerstag (12. November 2009) in Berlin. Die Bundesregierung müsse klar sagen, ob sie kostspielige Steuersenkungen für reiche Erben und Firmen wolle oder mehr Geld für ein gutes Bildungswesen.
(Berlin) - Die fünf Finalisten stehen fest: Der Deutsche ReiseVerband (DRV) wird Anfang Dezember den Gewinner seiner Internationalen Umweltauszeichnung prämieren. Jetzt hat die sechsköpfige DRV-Umweltjury aus den über 50 internationalen Bewerbungen um die EcoTrophea 2009 fünf innovative und wirkungsvolle Projekte für die Auszeichnung nominiert. Mit diesem Preis werden besonders vorbildliche umweltverträgliche Tourismusprojekte aus aller Welt prämiert. "Die Verschiedenartigkeit der Projekte zeigt, wie innovationsfreudig die Tourismusbranche in Bezug auf praktikable Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen ist. Zugleich unterstreicht die Vielfalt, wie wichtig die Aspekte Umwelt- und Naturschutz- für erholsames Reisen sind", hebt Dr. Peter Zimmer, Vorsitzender des DRV-Ausschusses Umwelt und der DRV-Umweltjury, hervor. Das diesjährige Siegerprojekt wird bei der feierlichen Preisverleihung im Rahmen der 59. DRV-Jahrestagung am 4. Dezember 2009 im ägyptischen Luxor geehrt.
(Berlin) - Das Internetportal Arzneimittel-Infoservice (AIS) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) startet zum einjährigen Bestehen ein neues Fortbildungsangebot für Vertragsärzte. "Den Kolleginnen und Kollegen bieten wir hiermit die Möglichkeit, sich zeitnah und unabhängig aus einer zuverlässigen Quelle über Anwendungsgebiete, Nutzen und Wirksamkeit neuer Wirkstoffe zu informieren, und mit ihrem neuen Wissen gleichzeitig Fortbildungspunkte zu sammeln", sagte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV.
(München) - Anlässlich des 15jährigen Jubiläums der Sicherheitswacht hat Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG), dringend davor gewarnt, die Gewährleistung der Inneren Sicherheit zunehmend Ehrenamtlichen anzuvertrauen. Die angekündigte Verdoppelung ist kontraproduktiv. Vom eigentlichen Ziel ist man nach 15 Jahren weiter entfernt als je zuvor: Die "Unkultur des Wegschauens" hat nicht ab- sondern zugenommen.
(Bayreuth) - Regelmäßig warnt die IHK für Oberfranken Bayreuth vor betrügerischen Rechnungen, die leider noch zu oft in den Unternehmen "durchrutschen". Besonders dreist ist derzeit die Masche eines angeblichen "Bundesverbandes für Leitungs- und Rohrerneuerungen" mit angegebenem Sitz in Berlin. Dieser versendet Rechnungen über eine "pauschalierte Kostenbeteiligung für die Erneuerung unterirdischer Rohrsysteme im Bundesland sowie Ersetzung der Rohre durch umweltschonende Systeme". Diese Maßnahmen seien durch die Europäische Union gefördert und jeder Bürger habe sich an den Kosten mit einem Pauschalbetrag in Höhe von 47,54 EUR zu beteiligen. Es wird der Anschein einer Bundesbehörde erweckt, da auf dem Briefkopf zusätzlich zu der Bezeichnung "Bundesverband" auch ein Abdruck des Bundesadlers verwendet wird.







