Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen ReiseVerbands (DRV), Hans-Gustav Koch, hat zahlreiche neue Ehrenämter in der Tourismuswirtschaft übernommen.
(Stuttgart) - Im Rahmen der Globalisierung verschieben sich auch die Märkte der Arzneimittelversorgung. Fritz Becker, Präsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, zeigte vor Mitgliedern des Gesundheitsausschusses und weiteren Bundestagsabgeordneten auf, dass sich Deutschland, Europa aber auch die USA und Kanada in Bezug auf die Arzneimittelversorgung zunehmend in Abhängigkeiten begeben. LAV-Chef Becker: "80 Prozent der in Deutschland verbrauchten Antibiotika werden in China produziert. Auch bei den Ausgangsstoffen wie Cortison (Entzündungshemmer), Metformin oder Amlodipin, die zur Behandlung von Diabetikern oder Herzpatienten eingesetzt werden, sind solche Entwicklungen zu beobachten." Ende des letzten Jahres schloss die letzte Paracetamol herstellende Fabrik in Frankreich. Ein großer deutscher Arzneimittelhersteller hat angesichts der Wirkstoff-Rabattverträge und der drohenden Einnahmeverluste unlängst angekündigt, sich vom Produktionsstandort Deutschland verabschieden zu wollen.
(Berlin) - Der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Dieter Ondracek sieht die Berliner Politik in der Verantwortung, gegen Steuerhinterziehung im großen Stil wirksamer als bislang vorzugehen. So sollte das Bundesfinanzministerium nach Auffassung Ondraceks "alles daran setzen, Informationen über die 52.782 Konten Deutscher bei der Bank UBS zu erhalten".
(Berlin) - Sieben der zehn größten deutschen Städte bieten Online-Fundbüros an. Dieser Service ermöglicht Bürgern schnell und einfach verlorene Dinge per Internet wieder zu finden. Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Düsseldorf und Bremen haben die Kataloge ihrer Fundbüros bereits ins Internet gestellt. Die Bürger von München, Köln und Essen müssen sich noch mit den wenig komfortablen, althergebrachten Angeboten begnügen. Darauf hat der Hightech-Verband BITKOM heute (12. Mai 2009) in Berlin hingewiesen. "Online-Fundbüros ersparen den Bürgern viel Lauferei und Geld", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Alle Kommunen sollten Online-Fundbüros einrichten, denn dadurch wird die Suche nach verlorenen Gegenständen erheblich vereinfacht und der Verwaltungsaufwand reduziert." Der Erfolg dieses elektronischen Bürgerdienstes lässt sich in Zahlen messen.
(Frankfurt am Main) - Die Finalisten des GWA Profi stehen fest. Von 45 Einreichungen hat eine Jury aus Branchenvertretern und Hochschulexperten die 22 Favoriten ausgewählt. Mit dem GWA Profi zeichnet der Gesamtverband Kommunikationsagenturen wirksame Kampagnen aus dem Bereich "Business to Business-Kommunikation" aus.
(Bonn) - "Ohne Finanzmittel des Bundes ist die Finanzierung der Hochschulen nicht zu schaffen. Wir brauchen hier wieder mehr verfassungsrechtlichen Spielraum." Das sagte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute (12. Mai 2009) in Bonn. "Die Föderalismusreform I hat die Mitwirkungsmöglichkeiten des Bundes ohne sachlichen Grund und entgegen einhelliger Expertenmeinung stark eingeschränkt. Jetzt muss die zweite Reformphase genutzt werden, dieser Fehlentwicklung so weit wie möglich entgegen zu steuern.
(Bonn) - Der Vorsitzende der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für die Beziehungen zum Judentum, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, würdigt die Rede von Papst Benedikt XVI. in Yad Vashem.
(Minden) - Über seelische und körperliche Verwundungen hat der Vorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbands in Minden gesprochen. "Nicht nur jene Soldaten im Einsatz, nein, die ganzen Streitkräfte, alle sind vom Auslandseinsatz betroffen", sagte Oberstleutnant Ulrich Kirsch beim 16. Kongress zur Sicherheitspolitik. Nicht erst seit den jüngsten Ereignissen in Afghanistan werde immer klarer: Tod und Verwundung gehörten dazu, wenn die deutschen Streitkräfte in den Einsatz gingen.
(Berlin) - Zu einer Motivationsveranstaltung erster Klasse wurde die 150. Dienstagsfortbildung der Zahnärztekammer Berlin am 5. Mai im Hörsaal der Zahnklinik: Vorstandsmitglied Dr. Helmut Kesler, langjähriger Leiter dieser kostenlosen Fortbildungsreihe, hatte als Referenten zur Jubiläumsfortbildung Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer eingeladen und ihm das Thema "ZahnMedizin ist Medizin" gestellt.
(Düsseldorf) - Vor der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 18. Mai in Mainz werden die Augenärzte demonstrieren. Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) macht klar: Das Sehvermögen der Bürger ist der KBV, den Kassen und der Politik nichts wert. Trotz aller Beteuerungen und Eingeständnisse, dass Nachbesserungsbedarf bei der Honorierung der nicht-operativen Augenheilkunde besteht, hat der Bewertungsausschuss von KBV und Krankenkassen immer noch keine Korrekturen zugunsten der augenärztlichen Honorierung beschlossen.







