Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die ITK-Industrie legt in ganz Europa weiter zu. Der europäische Markt für IT, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik wird dieses Jahr voraussichtlich um drei Prozent auf 761 Milliarden Euro wachsen. Die Hightech-Branche erreicht damit auf einem bereits hohen Niveau abermals ein ansehnliches Plus, kommentiert Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes BITKOM die neuen Daten. Grundlage der Angaben sind aktuelle Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) sowie Ergebnisse der BITKOM-Marktforschung. Im kommenden Jahr soll sich das Wachstum fortsetzen: In der EU erwarten wir für 2009 ein weiteres Umsatzplus von 2,4 Prozent auf dann 780 Milliarden Euro.
(Kiel) - Lichtschalter kaputt, Abfluss undicht, Türschloss klemmt? Wer wegen solcher Mängel seinen Vermieter anruft bekommt häufig die Antwort: "Haben Sie selbst kaputtgemacht, müssen Sie selbst bezahlen, steht auch so in Ihrem Mietvertrag!"
(Köln) - Der Berufverband der Kinder- und Jugendärzte hält Piercings und Tätowierungen für bedenklich und fordert daher ein gesetzliches Verbot dieser Eingriffe bei Minderjährigen.
(Berlin) - In puncto Leseförderung sind Kindergärten, Grundschulen und Elternhäuser die wichtigsten Orte, betont Ludwig Eckinger, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), anlässlich des Welttages des Buches am 23. April. Lesen ist die Basiskompetenz für den Einstieg in kulturelle Teilhabe im weitesten Sinne und Leseförderung ist deshalb ein erstrangiger Auftrag unserer demokratischen Gesellschaft, so Eckinger. Die Lust aufs Lesen und die Vermittlung von Lesekompetenz müssen ganz ganz wichtig genommen werden. Er würdigt in dem Zusammenhang, an immer mehr Grundschulen gibt es phantasievolle und nachhaltige Leseprojekte, um jedes Kind zu begeistern und Eltern anzusprechen. PISA 2000 sei eine Initialzündung gewesen.
(Berlin) - Die Mieter der im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen müssen keine extrem steigenden Betriebskosten-Nachzahlungen fürchten, erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
(Berlin) - Vor dem Hintergrund zunehmender Zugriffe von privaten Entsorgern auf den Wertstoff Altpapier in Wohngebieten hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) vor einer schleichenden Aushöhlung der kommunalen Entsorgungshoheit durch gewerbliche Abfallsammlungen gewarnt.
(Berlin) - Mit dem Bündnis Niere hat sich eine neue Initiative gegründet, um die Bedeutung der Dialyse für Lebenserhaltung und Lebensqualität der Nierenerkrankten in der Öffentlichkeit stärker herauszustellen. Dafür will das Bündnis eng mit den Vertretern von Patienten-, Ärzte- und Pflegeverbänden zusammenarbeiten, um Politik und Öffentlichkeit besser über die Bedeutung und Leistung der Dialyse in Deutschland zu informieren. Bündnis Niere wurde initiiert von den Mitgliedsunternehmen des Fachbereichs Nierenersatztherapie des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed: Baxter, B. Braun, Diamed, Fresenius Medical Care und Gambro. Weitere Informationen zur Initiative gibt es im Internet unter: www.buendnis-niere.de. Dort kann auch ein Newsletter mit detaillierten Hintergrundinformationen und Patientengeschichten heruntergeladen werden.
(Hannover) - Die deutsche Automatisierungsindustrie ist auf stabilem Wachstumskurs. Mit einem Umsatzplus von fast elf Prozent auf über 42,8 Mrd. Euro und mit einem Wachstum der Auftragseingänge um über 15 Prozent im Jahr 2007 spurtet die elektrische Automatisierungstechnik in das Olympiajahr 2008, berichtete Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation, zu Beginn der Hannover Messe.
(München) - Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich auf die Hauptstraße einfahren will, muss nach Informationen des ADAC allen anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewähren. Dies gilt auch, wenn zwischen dem Verkehrszeichen Ende des verkehrsberuhigten Bereichs und der Hauptstraße noch maximal 30 Meter zurückzulegen sind. Die Regel rechts vor links gilt nicht.
(Köln) - Der Aufschwung in Deutschland verliert an Kraft, die Konjunktur stürzt aber keineswegs ab. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) geht in seiner Frühjahrsprognose davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,7 Prozent und 2009 noch um 1,4 Prozent wächst. Dass die Wirtschaft ihre Dynamik nicht vollständig einbüßt, macht auch die aktuelle IW-Konjunkturumfrage deutlich, an der mehr als 2.000 Unternehmen in West- und Ostdeutschland teilgenommen haben. Danach gehen 45 Prozent der deutschen Firmen für 2008 von einer steigenden Produktionsleistung aus. Nur 12 Prozent rechnen mit einem sinkenden Output.



