Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat am 17. April 2008 in Berlin die Herren Dr. Michael Kemmer (Vorstandsvorsitzender der BayernLB), Heinz Hilgert (designierter Vorstandsvorsitzender der WestLB AG) und Stefan Weber (Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank) in den Verbandsvorstand gewählt. Die Amtsperiode der neuen Vorstandsmitglieder dauert, die diejenige des übrigen Vorstandes, bis Herbst 2010.
(Stuttgart) - Wieder viele Krater im Asphalt: Trotz des milden Winters gleichen vor allem kommunale Straßen mancherorts einer Mondlandschaft. Das hat der ACE Auto Club Europa beobachtet und aktivierte deshalb am Freitag (18. April 2008) in Stuttgart einen bundesweiten Schlaglochmeldedienst im Internet. Zugleich übte der Club heftige Kritik an Städten und Gemeinden. Sie vernachlässigten häufig die Bestandssicherung ihrer Verkehrswege, obwohl wieder mehr Finanzmittel dafür bereit stünden.
(Henstedt-Ulzburg) - Mit einem Workshop Junge Versicherungswissenschaft hat am Mittwoch (16. April 2008) die 18. Wissenschaftstagung des Bundes der Versicherten (BdV) im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt begonnen. Zentrales Thema der Tagung war die Pflegeversicherung. Zu den Teilnehmern zählten Versicherungswissenschaftler, Vertreter aus Bundesministerien, aus Politik und Wirtschaft sowie Verbraucherschutzverbänden und der Versicherungswirtschaft. Die dreitägige Veranstaltung behandelte auch den Komplex Versicherungsvertragsrecht.
(Berlin) - In den nächsten fünf Jahren wird der deutsche Markt für Analysen-, Bio- und Labortechnik mit jährlichen Zuwachsraten von 5 bis 6 Prozent weiter wachsen. So lautet das Ergebnis einer neuen Gemeinschaftsstudie des Industrieverbandes SPECTARIS und der Unternehmerberatung Droege & Comp., die gestern (17. April 2008) anlässlich des SPECTARIS-LaborForums in Frankfurt vorgestellt wurde.
(Frankfurt am Main) - Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) kritisiert das Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) zum Umtausch mangelhafter Produkte als unausgewogen und nachteilig für den Handel. Die Richter hatten entschieden, dass Händler von ihren Kunden keine Nutzungsentschädigung verlangen dürfen, wenn diese ein gebrauchtes Gerät zurückgeben und dafür ein neues erhalten. Darüber hinaus ließ das Gericht weitestgehend offen, in welchen Fällen der Händler nicht zum Umtausch von mangelhaften Waren verpflichtet ist wann also der Umtausch unzumutbar wird. bvh-Justitiar Dr. Peter Rheinländer: Der EuGH hätte klarstellen müssen, dass ein Verbraucher zumindest dann Wertsersatz leisten muss, wenn er die mangelhafte Ware weiter nutzt, obwohl er den Schaden bemerkt hat. Um Rechtssicherheit herbeizuführen, muss der Bundesgerichtshof nun klare Grenzen abstecken.
(Berlin) - Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind ein wertvoller Aktivposten in der städtischen Bilanz so Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), anlässlich der Präsentation der Gesamtbilanz der landeseigenen Beteiligungsgesellschaften durch Senator Thilo Sarrazin.
(Berlin) - Zu den Plänen der Großen Koalition für einen Investivlohn sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Donnerstag (17. April 2008) in Berlin: "Die Idee von SPD und CDU ist richtig. Stärkere Mitarbeiterbeteiligung, die nicht zu Lasten der Löhne oder der Altersversorgung geht, ist ein richtiger Schritt auf dem Weg in eine echte Teilhabegesellschaft. Ob der Inhalt des Paketes hält, was die Verpackung verspricht, muss noch geprüft werden. Für uns wird entscheidend sein, ob damit ein wesentlicher Beitrag zur Vermögensbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geleistet wird."
(Frankfurt am Main) - Die Mitgliedsunternehmen des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie kritisieren die zunehmende Flut von Managementsystem-Standards. Zurzeit werden in den Gremien der internationalen Normungsorganisation (ISO) mehr als zehn Managementsystem-Standards zusätzlich zu den bestehenden vorbereitet, deren Nutzen in vielen Fällen fragwürdig ist. Die Teilnehmer eines Technischen Kolloquiums im ZVEI fordern die engagierte Beteiligung der Unternehmen in der Normung, um dieser Entwicklung entgegenwirken zu können. Normung ist Chefsache. Nur durch eine Einbindung der Normung in die Unternehmensstrategie kann den Unternehmen Aufwand erspart werden, dem kein angemessener Nutzen entgegensteht, so Dr. Gerd Schmidt, Vorsitzender des ZVEI-Arbeitskreises Managementsysteme.
(Baden-Baden) - Der Deutsche Apothekerverband (DAV) will die Auswüchse des Versandhandels mit Arzneimitteln bekämpfen und fordert die Politik auf, die Verbraucher aktiv vor den Gefahren von Arzneifälschungen und illegalem Handel via Internet zu schützen. Eine Einschränkung des Versandhandels auf nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel würde verhindern, dass Bürger sich arg- und hemmungslos in eine unseriöse und illegale Angebotswelt begeben, erklärte DAV-Vorsitzender Hermann S. Keller gestern (17. April 2008) zu Beginn des 45. DAV-Wirtschaftsforums in Baden-Baden. Diese Forderung steht im Einklang mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 11. Dezember 2003.
(Berlin) - Der Deutsche Anwaltverein (DAV) lehnt in einer aktuellen Stellungnahme eine Verschärfung des Jugendstrafrechts nach wie vor ab. Er spricht sich für die Beibehaltung des geltenden Jugendstrafrechts aus.





