News

Verbands-Presseticker

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ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main/München) - Ein moderates Wachstum von 2,4 Prozent im Jahr 2008 erwartet der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems auf dem deutschen Markt für Elektromechanische Bauelemente nach zwei Prozent im Vorjahr. Rüdiger Prill, Vorsitzender der Fachgruppe Elektromechanische Bauelemente: „Impulse kommen aus dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Sie werden auch in Zukunft den Markt der Elektromechanischen Bauelemente dominieren.“ Die Prognosen gelten sowohl für die Bereiche Schalter und Geräteschutzsicherungen als auch für Steckverbinder.

Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. (BDK)

(Berlin) - Die internationale Terrorismusbekämpfung bindet qualifiziertes polizeiliches Fachpersonal, ist zeitintensiv, benötigt die neuesten Fahndungs- und Ermittlungstechniken, verschlingt somit große Summen von Steuergeldern.

Deutscher Mieterbund / Kieler Mieterverein e.V.

(Kiel) - „Aus der Praxis vieler Vermieter, die Mietkaution nach dem Ende des Mietverhältnisses ganz oder teilweise einzubehalten, hat sich geradezu ein Volkssport entwickelt“ so DMBLandesgeschäftsführer Jochen Kiersch. Es ist ja auch so einfach: Jede Wohnung weist nach ihrer Rückgabe Gebrauchsspuren auf - um so mehr, je älter sie ist. Dies nutzen einige Vermieter aus und präsentieren ehemaligen Mietern eine gepfefferte Rechnung für Schäden - und seien sie auch noch so klein -, die bereits beim Einzug vorhanden waren. Wehe dem, der den Zustand seiner Wohnung bei Anmietung nicht ordentlich dokumentiert und nachträglich entdeckte Mängel seinem Vermieter nicht sofort gemeldet hat. Haarriss im Waschbecken, Stoßstellen im Türblatt, Emailleabplatzer in der Badewanne, defekte Backofenklappen, Flecken im Teppichboden, Brandstellen auf dem Parkett - es gibt nichts, was Vermieter nicht beanstanden, wenn sie sich darauf spezialisiert haben, ihren Mietern auch kleinste Kleinigkeiten in Rechnung zu stellen.

Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) / Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS)

(Köln) - In Städten, Gemeinden und Kreisen, in denen die Altpapiersammlung strukturbedingt lukrativ erscheint, und in denen die kommunale Altpapierentsorgung bisher ohne „Blaue Tonne“ funktionierte, stellen private Unternehmen den Bürgern zunehmend ungefragt Tonnen für die Altpapiersammlung vor die Tür. Karin Opphard, Geschäftsführerin des Verbandes kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS im VKU): „Der neue „Service“ wird zwar kostenlos angeboten, aber den wenigsten Bürgern ist klar, dass ihnen die Erlöse aus der bisher vom kommunalen Entsorger organisierten Altpapiersammlung zukünftig nicht mehr zugute kommen, und so Gebührensteigerungen zu befürchten sind.“

Hans-Böckler-Stiftung

(Düsseldorf) - Die sozialen Sicherungssysteme tragen in allen EU-Ländern zur Verminderung des Armutsrisikos bei. Würden sämtliche Sozialtransfers mit Ausnahme der Rentenleistungen wegfallen, hätte die Armutsquote in der EU 2003 statt real 15 Prozent 25 Prozent betragen. Rechnet man auch die Wirkung der Rentensysteme heraus, würden ohne soziale Sicherung sogar 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben. Trotz dieses positiven Effektes und ungeachtet einiger Fortschritte sind die EU und viele ihrer Mitgliedsstaaten bei der Armutsbekämpfung jedoch nur "wenig erfolgreich". Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Ute Klammer von der Universität Duisburg-Essen. Die europäischen Sozialstaaten würden vielmehr mit "einer ungleicher werdenden Verteilung der Erwerbseinkommen" konfrontiert, deren Ausgleich sie "zunehmend überfordert", schreibt die Expertin für Sozialpolitik in der aktuellen Ausgabe der WSI-Mitteilungen.* Ein zentraler Ansatzpunkt bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung sei daher eine "Verbesserung der Primärverteilung", also Reformen, die sicherstellen, dass Erwerbseinkommen existenzsichernd sind.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Die Arzneimittelversorgung in Deutschland darf kein Experimentierfeld für Handelskonzerne und Großinvestoren werden. Das forderte Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, heute (15. April 2008) in Berlin. „Kranke sind keine Konsumenten und deshalb muss die Apotheke eine Heuschrecken-freie Zone bleiben“, sagte der Apotheker vor Journalisten. Die Gesellschaft habe einen Anspruch auf eine verbraucherschutz-, und nicht renditeorientierte Versorgung der Menschen.

k.A.

(Berlin) - Der Handelsverband BAG unterstützt Musterklagen Berliner Bürger gegen die in Teilen der Stadt eingerichteten Umweltzonen. Ebenso wie der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) kritisiert der Verband die Unverhältnismäßigkeit der Mittel im Gegensatz zum Nutzen der Umweltzonen.

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

(Frankfurt am Main) - Die Psychologie gehört zu den populärsten Disziplinen im Fachbuchmarkt. Der Umsatz in der Warengruppe ist 2007 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 7 Prozent gestiegen. Das geht aus den neuesten Marktdaten hervor, die media control GfK International im Auftrag des BÖRSENBLATTS FÜR DEN DEUTSCHEN BUCHHANDEL für dessen Spezial-Ausgabe Fachinformation ermittelt hat. Berücksichtigt wurden die Verkaufszahlen über die Vertriebswege Sortimentsbuchhandel, Warenhäuser und E-Commerce. Ein Grund für die gesteigerte Nachfrage ist die Hirnforschung. Die Erkenntnisse dieser Disziplin, die sich zur neuen Leitwissenschaft gemausert hat, interessieren auch das breite Publikum. Zudem reagieren die Fachverlage auf die Reform der Studiengänge: Die Einführung der Bachelor- und Master-Abschlüsse an deutschen Universitäten erfordert zugleich ein neues und erweitertes Lehrbuchangebot.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. im VBE (BLLV)

(München) - Das vor fünf Jahren quasi über Nacht per Regierungserklärung eingeführte achtjährige Gymnasium belastet die Lehrkräfte und wird den Bedürfnissen der Schüler nicht gerecht. Der Grund: Es handelt sich um ein neunjähriges Gymnasium, das um ein Jahr gekürzt wurde. „Wenn nicht Inhalte, Lernformen, Organisationsstrukturen und Leistungsmessungen neu konzipiert werden, fährt diese Schulart an die Wand“, erklärten der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, und Prof. Dr. Peter Fauser, Leiter des Lehrstuhls für Schulpädagogik und Schulentwicklung der Friedrich-Schiller- Universität Jena heute (15. April 2008) in München. „Es ist höchste Zeit für einen tiefgreifenden Wandel. Er kann den Beteiligten nicht diktiert werden. Vielmehr muss er langsam und behutsam vollzogen werden. Schüler, Eltern und Lehrer müssen für diesen Prozess gewonnen werden“, betonten beide. „Die Verkürzung der Schulzeit kann nur gelingen, wenn das Gymnasium neu und anders gedacht wird.“

Pro Generika e.V.

(Berlin) - Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im Januar und Februar 2008 durch Generika bereits 1,4 Milliarden Euro eingespart. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres waren 6 von 10 Arzneimitteln, die GKV-Versicherte von Ärzten verordnet und in Apotheken erhalten haben, Generika. Im generikafähigen Markt, in dem sich die Ärzte bei ihren Verordnungen zwischen patentfreien Erstanbieterprodukten und qualitativ ebenso hochwertigen und sicheren generischen Alternativen entscheiden können, blieb die Generikaquote auf ihrem dem Höchstwert von 85 Prozent. Diese Zahlen gehen aus den Marktdaten 2008 hervor, die der Branchenverband Pro Generika ab sofort auf Basis der Februarzahlen auf seiner Homepage zur Verfügung stellt. Die Daten wurden vom unabhängigen Marktforschungsinstitut IMS HEALTH erhoben.

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